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10.12.2019 - 16:52
Phishing

Netflix: Betrüger wollen Accounts per Phishing übernehmen

Gefälschte E-Mails suggerieren Abo-Ende

Nutzer von Netflix sind im Visier von Inter­netbe­trügern. Derzeit kursieren gefälschte Mails, in denen Kunden des Strea­ming­dienstes vorge­gaukelt wird, das ihr Konto in 48 Stunden auslaufen wird.

Dahinter steckt aber eine Phis­hing-Masche - die Absender wollen an Zugangs- und Kredit­karten­daten der Nutzer kommen, warnt das Landes­krimi­nalamt (LKA) Nieder­sachsen. Gefälschte Seite sieht echt aus

Phishing: Netflix-Zugangsdaten in Gefahr

Phishing: Netflix-Zugangsdaten in Gefahr
Bild: dpa, Bearbeitung: teltarif.de

Das Vorgehen ist raffi­niert: In der Mail leitet ein Link zu einer gefälschten Website weiter. Dort wird nach einer Sicher­heits­abfrage zunächst nach den Nutzer­daten gefragt, anschlie­ßend sollen Kunden die Bezahl­infor­mationen sowie Namen und Anschrift angeben. Am Ende werden sie zur origi­nalen Netflix-Seite weiter­geleitet.

Netflix selbst stellt in seinem Hilfe-Center klar, nie per E-Mail nach perso­nenbe­zogenen Daten wie Bank­konto-Details oder dem Pass­wort zu fragen. Wer so eine Nach­richt erhält, sollte keines­falls auf Links klicken, die darin enthalten sind. Statt­dessen rät der Anbieter, die Mail an die Adresse phis­hing@netflix.com weiter­zuleiten - und sie anschlie­ßend zu löschen.

Wichtig: Wer der Masche aufsitzt, sollte unbe­dingt seine Netflix-Zugangs­daten ändern und seine Bank infor­mieren. Das LKA rät außerdem zu einer Anzeige bei der Polizei.

Netflix hat eine Trend­wende ausge­löst. Für einen güns­tigen Monats­preis konnten Zuschauer erst­mals unbe­grenzt Filme und Serien schauen. Viele Abon­nenten nutzten vorher ille­gale Portale. Treiben stei­gende Abo-Preise Nutzer zurück in die Ille­galität?

Auf einer spezi­ellen Ratge­berseite empfehlen wir als Netflix-Alter­native kosten­lose Strea­ming-Dienste

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dpa /

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