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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 26.05.19
Mobiles Festnetz

Übersicht: Handy-Tarife mit Fest­netz­nummer und Homezone

Tarife von Telekom, Vodafone, o2, Tarifhaus, simquadrat

Telekom und o2 haben sich mittlerweile von den klassischen Homezone-Tarifen verabschiedet. Doch auch in Zeiten immer weiter verbreiteten Telefonie-Flatrate schlägt der Unterschied zwischen Festnetz- und Mobilfunknummer weiterhin ins Gewicht. Spätestens wenn es um Gespräche ins Ausland geht, sind Verbindungen von und zu Festnetznummern oftmals merklich günstiger. Was eingehende Verbindungen angeht, bieten Telekom, o2 und simquadrat daher ihre Handy-Tarife optional mit einer bundesweiten Festnetznummer an. Auch Tarifhaus und die zugehörigen Marken, wie beispielsweise BESSER Mobile, offerieren ihre Tarife mit einer Festnetznummer. So ist der Kunde auf seinem Handy immer auch unter einer Festnetznummer erreichbar und wird für eingehende Anrufe als Festnetznummer abgerechnet. Ausgehende Verbindungen bleiben hiervon jedoch unberührt.

Übersicht: Handy-Tarife mit Festnetznummer oder Homezone

Übersicht: Handy-Tarife mit Festnetznummer oder Homezone
Fotos: yong-hong-fotolia.com/teltarif.de, Montage: teltarif.de

Vodafone geht mit der Zuhause Option einen etwas anderen Weg: Er ist der letzte Anbieter, der seine Mobilfunk-Tarife mit einer traditionellen Homezone anbietet. Hierbei kann der Kunde ein bis zu 2 Kilometer umfassendes Gebiet als Homezone festlegen, in der er auf seinem Handy unter einer Festnetznummer erreichbar ist und auch für abgehende Verbindungen vergünstigte Konditionen gelten.

Eine Besonderheit bei Vodafone ist die Einschränkung, dass die mobile Festnetznummer nicht in Verbindung mit WiFi Calling kombiniert werden kann. Hintergrund dürfte die tarifliche Unterscheidung zwischen eingehenden Anrufen innerhalb und außerhalb des Zuhause-Bereichs sein, die sich bei WLAN Call nicht abbilden lässt. Zudem sind Telefonate über WLAN-Internetverbindungen nur innerhalb Deutschlands möglich. Im Roaming ist der Dienst gesperrt. Sowohl bei der Deutschen Telekom als auch bei o2 haben Interessenten die Möglichkeit, WiFi Calling zu nutzen, um unter dem Strich eine weltweite Homezone zur Verfügung zu haben. Wer über eine WLAN-Internet-Verbindung mit seinem Mobilfunkanschluss telefoniert, hat unabhängig vom Aufenthaltsort immer den innerdeutschen Tarif zur Verfügung.

Die folgenden Tabellen vermitteln eine Übersicht über die verschiedenen Handy-Optionen mit Homezone und Festnetznummer: Homezone-Optionen nur noch bei Vodafone

Homezone-Vergleich Vodafone
Zuhause Option 1)
Grundgebühr 0,00
Einrichtungskosten 0,00
Mindestlaufzeit 24 Monate
Kündigungsfrist 3 Monate
Portierung rein 0,00
raus 30,00
Kosten innerhalb der Homezone 2)  
Festnetz 0,00
Mobilfunk 0,00
Netzintern 0,00
SMS abhängig vom Tarif
Mobilbox 0,00
EU, USA, Kanada, Monaco, Norwegen und Schweiz Festnetz: 0,13
Mobilfunk: 0,38
Restliches Ausland Festnetz: 1,74
Mobilfunk: 1,99
Stand: März 2019, Preise in Euro
1) Die Zuhause Option kann nur bei den Red-Tarifen hinzu gebucht werden.
2) Die Kosten außerhalb der Homezone entsprechen dem Grundtarif.

Tarif-Optionen mit bundesweiter Festnetznummer

  Telekom o2 simquadrat Tarifhaus 1)
Grundgebühr
(zzgl. zum Basistarif)
0,00 4,95 9,95 0,00 2) 0,00 0,00
Einrichtungskosten 0,00
Mindestlaufzeit 3 Monate wie Basis-Tarif
Kündigungsfrist 1 Tag wie Basis-Tarif
Portierung rein 0,00
raus 29,95 29,95 29,00 29,95
Telefonie / SMS wie Basis-Tarif
gültig für MagentaMobil
  • XL Premium
MagentaMobil
  • XS
  • S
  • M
  • L
MagentaMobil
  • XL
Free
  • S
  • M
  • L
  • Unlimited
  • Grundpaket
  • 2 GB LTE
  • 3 GB LTE
  • 4 GB LTE
Stand: März 2019, Preise in Euro
1) Diese Konditionen gelten auch für die aktuell vermarkteten Tarifhaus-Marken: BESSER Mobile und Deluxe Tarif.
2) In allen o2-Free-Tarifen (auch den Junge Leute, Flex- und Boost-Varianten) außer Blue basic automatisch enthalten.
VoIP-Client auf dem Smartphone Eine weitere Festnetz-Ersatzlösung auf dem Smartphone wäre die Installation einer VoIP-App auf dem Handy (sofern das Gerät nicht über einen integrierten VoIP-Client verfügt) wie etwa Zoiper, das für Android und iOS gleichermaßen zur Verfügung steht. Hier lassen sich beliebige Provider einbinden. Stellt der Anbieter eine Ortsnetzrufnummer zur Verfügung, dann ist der Kunde unter diesem Anschluss auch auf dem Handy erreichbar.

Je nach Smartphone und verwendeter Software ist zu beachten, dass der Akkuverbrauch durch den im Hintergrund aktiven VoIP-Client deutlich höher als gewohnt sein kann. Zudem zeigte sich in Tests der teltarif.de-Redaktion, dass die Erreichbarkeit nicht immer ganz zuverlässig war. Dafür hat der Kunde eine Lösung zur Verfügung, die auch unabhängig vom Mobilfunk-Provider genutzt werden kann und bei der sich die Festnetznummer auch nach dem Wechsel der SIM-Karte nicht ändert.

Bei einer klassischen VoIP-Verbindung gilt es zu beachten, dass Erreichbarkeit und Sprachverständlichkeit über GPRS oder EDGE im GSM-Netz stark eingeschränkt sind. Zudem wird der Datenverbrauch, der für das Telefonat anfällt, vom Inklusivvolumen des Tarifs abgezogen.

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