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26.06.2018 - 20:43
LG Oberklasse

LG G7 ThinQ im Test: Schlank und schnell

Das LG G7 ThinQ punktet mit schnellem Prozessor

Inhaltsverzeichnis:

  1. LG G7 ThinQ im Test
  2. Display
  3. Prozessor, Schnittstellen und Akku
  4. Kamera
  5. Alles auf einer Seite lesen

Das neue Smartphone-Modell von LG trägt die Bezeichnung G7 ThinQ. Damit ist es nicht nur der direkte Nachfolger des LG G6, sondern damit spielt der Hersteller auf seine hauseigene smarte Home-Umgebung an, in die das Smartphone integriert ist. So lassen sich beispielsweise Haushaltsgeräte wie eine Waschmaschine per App steuern.

Das LG G7 ThinQ soll aber nicht nur Smart-Home-Fähigkeiten besitzen, sondern ist laut Hersteller ein perfekter Begleiter im Alltag. So baut LG in seine Werbekampagne den StarWars-Helden Han Solo ein. Der ist schließlich allein, was würde ihm da wohl besser auf seinen Abenteuern helfen, als ein Kompagnon, der ihn unter anderem mit künstlicher Intelligenz, extra hellem Display und Spracherkennung per Google Assistant nie im Stich lässt. Kann das LG G7 ThinQ im Test überzeugen? Die unverbindliche Preisempfehlung von 849 Euro schraubt die Erwartungen an ein High-End-Gerät jedenfalls hoch. Im aktuellen Preisvergleich ist das Gerät teilweise schon für 699 Euro in den Farben Platinum Grey und New Aurora Black zu haben. Unser Testgerät hat die Farbe New Aurora Black.

Wie sich das LG G7 ThinQ unboxen lässt, lesen Sie in einer weiteren Meldung. Design, Haptik, Material, Verarbeitung

Ausgepackt: Das LG G7 ThinQ neben seiner Schachtel.

Ausgepackt: Das LG G7 ThinQ neben seiner Schachtel.
Bild: teltarif.de

Wie bei den meisten aktuellen Smartphones, die trendy sein wollen, hat auch das LG G7 ThinQ ein Display mit einer Notch (Displayeinkerbung) am oberen Gehäuserand. Innovativ ist das angesichts der Notch-Überschwemmungen 2018 auf dem Markt nicht mehr. Ist das beim LG G7 ThinQ störend? Grundsätzlich nicht. Nutzer gewöhnen sich in der Regel schnell an das Display-Design. Beim LG G7 ThinQ fällt die Displayeinkerbung auch angenehm klein aus. Wer gar nichts damit anfangen kann, kann die Notch per Software deaktivieren. Bei ausgeschalteter Einkerbung erinnert die Form der Abrundungen der Display-Ränder oben und unten an das Samsung Galaxy S9 und das Galaxy S9 Plus oder auch an die Modelle Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus aus dem Vorjahr. Angenehmes Handling Mit der Größe eines 6,1-Zoll-Displays liegt das LG G7 ThinQ sehr angenehm in der Hand, es ist leicht und wirkt beinahe klein. Die Displayfläche eignet sich durchaus zum einhändigen Surfen und Scrollen. Und das auch bei kleineren Händen. Wir haben es gerne in die Hand genommen und können es uns gut vorstellen, dass uns das Smartphone über längere Zeit im Alltag zur Seite steht. Im Vergleich zum sehr groß wirkenden Galaxy S9 Plus, das sich mit seinem 6,2-Zoll-Display in der Größe kaum vom LG G7 ThinQ unterscheidet, ist das ein klarer Vorteil. Das macht das LG G7 ThinQ alltagstauglicher. Der Gewichtsunterschied von 27 Gramm weniger als beim Galaxy S9 Plus macht sich auch gut bemerkbar.

Gerade wenn das Display per Gestensteuerung geneigt wird, beispielsweise beim Spielen im Querformat, wirkt es federleicht. Im Test konnten wir es leicht zwischen vier Fingern balancieren.

Das LG G7 ThinQ liegt auch nicht rutschig in der Hand. Die Rückseite ist allerdings sehr anfällig für Fingerabdrücke. Auch nach mehrmaligem Wischen an der Kleidung sind immer noch Rückstände zu sehen. Abhilfe leistet das mitgelieferte Putztuch. Doch das haben Nutzer in der Regel nicht immer dabei und die Fingerabdrücke sind schnell wieder drauf. Um das zu vermeiden, bietet sich eine Schutzhülle an. Die ist ohnehin zu empfehlen, um das Smartphone vor Stürzen und Kratzern zu schützen. Der Display-Rahmen besteht aus Metall, der Übergang zu Vorder- und Rückseite ist nahtlos. Vom Gefühl her könnte es auch aus einem Guss sein. Etwas negativ fällt aber auf, dass die Glasrückseite eher wie Plastik wirkt, obwohl sie laut Hersteller ebenfalls aus Gorilla Glass 5 gefertigt sein soll.

Auf der linken Seite des Gehäuses befinden sich die Lautstärke-Tasten und direkt darunter ein dritter Button für den Google Assistant. Der ist leider so positioniert, dass wir ihn beim Test aus Versehen immer wieder klickten, statt die Lautstärke-Taste für die Reduzierung des Tons zu erwischen. Auf der rechten Seite befindet sich der Ein- und Ausschalter. Oben befindet sich der SIM-Karten-Slot für Nano SIM. Zusätzlich ist Platz für eine MicroSD-Karte vorhanden. Auf der Unterseite befindet sich der Lautsprecher, ein USB-Typ-C-2.0- und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer. Das ist positiv, dass LG auf den nicht verzichtet hat.

Auf der Oberseite befindet sich der Slot für SIM- und MicroSD-Karte.

Auf der Oberseite befindet sich der Slot für SIM- und MicroSD-Karte.
teltarif.de

Nach der IP68-Zertifizierung ist das LG G7 ThinQ staub- und wassergeschützt. Bedeutet: Wassertiefen bis 1,5 Meter sind möglich. Hinzu kommt eine Zertifizierung, die das Smartphone nach dem Militärstandard 14 MIL-STD 810G des US-Verteidigungsministeriums für den Einsatz in extremen Umgebungen bescheinigt. Es ist stoßsicher.

Auf der folgenden Seite gehen wir auf das Display ein, das extra hell sein soll.

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