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08.11.2017 - 18:00
Relaunch

iPhone X: Apples neues Flaggschiff im Test

Software nicht ganz aktuell bei Auslieferung

Apple lieferte das iPhone X zumindest direkt zum Start am 3. November mit der nicht mehr ganz aktuellen Betriebssystem-Version iOS 11.0.1 aus. Noch während der Erstinstallation wird das Update auf iOS 11.1 angeboten. Zudem lassen sich die Daten und Einstellungen vom bisherigen iPhone übernehmen, indem die beiden Geräte nebeneinandergelegt und die Datenübernahme bestätigt wird. Allerdings muss das Passwort der Apple-ID nochmals eingegeben werden. Zudem werden auch Passwörter etwa für WLAN-Zugänge und E-Mail-Accounts übernommen, Zugangsdaten von nachinstallierten, nicht von Apple stammenden Anwendungen müssen fast immer neu eingegeben werden.

Apps von Fremdentwicklern müssen aufgrund der ungewöhnlichen Displayform des iPhone X speziell für das neue Apple-Smartphone angepasst werden, ansonsten gibt es oben und unten hässliche schwarze Ränder. Viele Entwickler populärer Anwendungen haben die Anpassungen schon vorgenommen. Egal ob WhatsApp oder Telegram, Facebook oder Twitter, Chrome oder TuneIn Radio: Die Oberfläche ist bereits mit dem iPhone-X-Display kompatibel.

Allerdings kommt es zum Teil noch zu Darstellungsfehlern. So wandern Schriften beim Telegram Messenger beispielsweise auch in den ganz unten mittig im Display angezeigten Strich. Dieser dient im Prinzip als virtueller Home-Button - etwa um von dort aus per Wisch-Geste die gerade geöffnete Anwendung zu schließen, um das iPhone aus dem Sperrbildschirm zu holen oder ins Multitasking-Menü zu wechseln. Unklar ist, ob das am App-Entwickler liegt oder ob das Betriebssystem selbst an dieser Stelle noch nicht optimal für das iPhone X vorbereitet ist.

Die Lautsprecher des iPhone X

Die Lautsprecher des iPhone X
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iPhone-Fans müssen sich auf Veränderungen einstellen Dank des weggefallenen Home-Knopfs hat sich bei der Bedienung des Boliden gegenüber früheren Smartphones von Apple einiges geändert. Mehr als bisher setzen die Amerikaner auf Gestensteuerung. Das Kontrollzentrum durch eine Streichbewegung vom oberen rechten Bildschirmrand nach unten aufzurufen, ist im ersten Moment genauso ungewohnt wie das Starten des Multitasking-Menüs mit einer Streichgeste von unten links Richtung Bildschirm-Mitte, wobei der Finger dann noch einen Moment auf dem Display verbleibt. Man gewöhnt sich aber recht schnell an diese Neuerung.

Der Fingerabdrucksensor wurde durch Face ID, also die Gesichtserkennung, ersetzt. Wie die bisherige Touch ID lässt sich das Feature direkt während der Erstinitialisierung des Telefons aktivieren. Im Test funktionierte Face ID tadellos und genauso schnell wie Touch ID, aber es gibt Einschränkungen. Mal eben auf ein iPhone zugreifen, das nicht direkt, sondern etwas seitlich abgesetzt vor einem liegt, ist nicht möglich, das Gesicht wird dann nicht erkannt.

Die Lautstärketasten des iPhone X

Die Lautstärketasten des iPhone X
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Face ID funktioniert nicht immer einwandfrei Dank Infrarottechnik ist auch Dunkelheit kein Problem, sehr wohl aber ein halb vom Kopfkissen bedecktes Gesicht, wenn das Smartphone im Bett genutzt werden soll, um abends letzte E-Mails zu checken oder morgens nach ersten WhatsApp- oder iMessage-Nachrichten Ausschau zu halten. Unproblematisch waren im Test auch der Einsatz eines Schals, die wechselseitige Nutzung mit und ohne Brille und selbst die Nutzung einer Sonnenbrille war keine Hürde. Wird dagegen ein "falsches" Gesicht genutzt, so antwortet das iPhone mit haptischem Feedback.

Der Wechsel vom Fingerabdruck zur Gesichtserkennung sorgt auch an anderer Stelle für Änderungen bei der Handhabung. Zur Installation einer bislang nicht gekauften App muss nun der Ein/Aus-Schalter auf der rechten Außenseite anstelle der Touch ID gedrückt werden. Apple Pay lässt sich aus dem Homescreen starten, indem zweimal hintereinander die Power-Taste gedrückt wird. Die virtuelle Kreditkarte in der Apple Wallet wird anschließend mit Face ID entsperrt und danach kann das iPhone an das Terminal gehalten werden.

Auf Seite 3 berichten wir unter anderem darüber, an welchen Ecken die Software Defizite aufweist und wie die Hardware des iPhone X in der Praxis arbeitet.

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Inhaltsverzeichnis:

  1. iPhone X im Test
  2. Software nicht ganz aktuell bei Auslieferung
  3. Einige Details wirken nicht durchdacht
  4. Kamera mit Verbesserungen - aber auch Konstruktions-"Fehler"
  5. Alles auf einer Seite lesen

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