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12.11.2018 - 15:34
iPhone 2019

iPhone 2019: Display-Loch für Kamera und 5G-Antennen

Keine platzraubende Notch mehr?

Die diesjährige iPhone-Generation ist erst seit September auf dem Markt, dennoch gibt es bereits Hinweise auf die Ausstattung der 2019er Ausgaben. Anstatt in einer Notch soll die Selfie-Kamera direkt im Display verbaut sein. Ein entsprechendes Patent hat Apple bei der US-amerikanischen Patentbehörde USPTO beantragt, die Genehmigung wurde am 8. November erteilt. Ein kleines rundes Loch im Bildschirm beherbergt die Frontkamera, ein Ansatz, der weniger Platz einnimmt als bisherige Notch-Lösungen. Zudem sollen künftige iPhones auf eine Kombination von LCP- und MPI-Antennen setzen. Apple iPhones 2019: Loch anstatt Notch

Eine Skizze aus dem Apple-Patent des Kamera-Loches

Eine Skizze aus dem Apple-Patent des Kamera-Loches
Apple / LetsGoDigital

Eine große Kerbe durch ein kleines Loch austauschen – das könnte der Design-Ansatz der nächstjährigen iPhone-Generation sein. Aktuell verwenden viele Smartphone-Hersteller, darunter auch Apple, eine sogenannte Notch, eine Aussparung im oberen Bereich des Bildschirms, welche die Frontkamera und meist diverse Sensoren beinhaltet. Um die sichtbare Technik herum wird allerdings viel Platz verschwendet, was in einem schwarzen Balken resultiert. Apple möchte diesen viel kritisierten Design-Aspekt anscheinend entschärfen. LetsGoDigital macht auf ein Patent des kalifornischen Unternehmens aufmerksam, das im Juni 2018 angemeldet und am 8. November 2018 veröffentlicht wurde. In diesem Dokument beschreibt Apple ein Display, in dem sich ein Loch für eine Kamera befindet. Das Deckglas soll aus einem starken und transparenten Material, wie etwa Aluminiumsilikatglas, bestehen. Cornings DVTS würde sich hierfür anbieten. Fährt Apple beim Antennendesign demnächst zweigleisig? Ming-Chi Kuo, ein Marktanalyst, dessen Angaben schon des Öfteren zutrafen, hat ebenfalls Neuigkeiten zu den nächsten iPhone-Produkten im Gepäck. Laut 9to5Mac hat sich der Brancheninsider über die Entwicklungen der Antennensysteme in den Apple-Smartphones geäußert. Die aktuellen iPhones beinhalten je sechs LCP-Antennen (Flüssigkristallpolymer). Die Herstellung dieser Module ist jedoch komplizierter als jene der MPI-Varianten, außerdem gibt es weniger Konkurrenz. Das neue Setup soll aus zwei LCP- und vier MPI-Antennen bestehen. Bei den MPI-Exemplaren könnte Apple von einem größeren Wettbewerb der Produzenten profitieren und einen günstigeren Einkaufspreis erhalten. Beide Antennentechniken werden für die kommende Mobilfunkgeneration 5G gerüstet sein.

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