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03.06.2019 - 21:17
Tablet

iPadOS: Das iPad bekommt ein eigenes Betriebssystem

Außerdem neuen Mac Pro vorgestellt

Das iPad basierte bislang auf der Technik, die auch im iPhone verwendet wird. Nun soll die Tablet-Platt­form weiter verbes­sert werden. Dazu bekommt diese mit iPadOS nun auch ein eigenes Betriebs­system. Dieses wird Features bieten, die es auf dem iPhone oder iPod Touch nicht gibt.

Unter anderem werden iPad-Nutzer die Möglich­keit bekommen, in mehreren Fens­tern zu arbeiten und schnell zwischen diesen zu wech­seln. Zudem können Anwen­dungen auch gesplittet werden. Fenster lassen sich in der Größe anpassen. Damit haben die Nutzer die Möglich­keit, ihren Start­bild­schirm mehr als bisher zu indi­vidua­lisieren.

iPad bekommt eigenes OS

iPad bekommt eigenes OS
Screenshot: Apple / teltarif.de

Verbes­serungen hat Apple für die Dateien-App ange­kündigt. Ordner aus iCloud Drive lassen sich teilen und das iPad ist nicht mehr ganz so abge­schlossen wie bisher. So können USB-Sticks und Spei­cher­karten mit dem Tablet verbunden und auf die dort liegenden Daten zuge­griffen werden.

Der Safari-Browser auf dem iPad soll sich in Zukunft als Desktop-Browser ausweisen. Das heißt, Nutzer bekommen - zumin­dest auf Wunsch - stets die Desktop-Version einer Webseite anstelle der mobilen Vari­ante ange­zeigt. Safari wird zudem einen Down­load-Manager bekommen. Sprich: Die Nutzer können Dateien aus dem Internet auf das Tablet herun­terladen.

Apple will die Navi­gation inner­halb von Doku­menten mit Gesten­steue­rungen verein­fachen. Eben­falls per Geste können die Nutzer bei der Bear­beitung auch stets einen Schritt zurück­springen. Aus dem AppStore können zusätz­liche Schrift­arten herun­terge­laden werden. Der Apple Pencil soll künftig inner­halb von 9 ms auf Eingaben reagieren. Bisher waren es 20 ms. Neuer Mac Pro und macOS 10.15 vorge­stellt

Neue Funktionen in MacOS Catalina

Neue Funktionen in MacOS Catalina
Screenshot: Apple / teltarif.de

So ein biss­chen ging es in der Apple-Keynote dann doch noch um Hard­ware. Wie erwartet hat Apple den neuen Mac Pro vorge­stellt. Dieser ist nun wieder eckig und kommt mit vielen Löchern im Gehäuse, was etwas merk­würdig aussieht. Der Rechner richtet sich an profes­sionelle Nutzer. So wird er einen Intel-Prozessor mit bis zu 28 Kernen bekommen. Bis zu 1,5 TB RAM sind verfügbar.

Der neue Mac Pro bekommt zwei Thun­derbolt-3-Anschlüsse, dazu zweimal USB-C, eine Klin­kenbuchse, zweimal 10-GBit-Ethernet und ein lüft­erloses Grafik-Modul, das Apple als die leis­tungs­stärkste Grafik­karte der Welt bezeichnet. Optional wird der Rechner auf vier Rädern gelie­fert, sodass sich der Standort inner­halb eines Büros schnell verän­dern lässt. Ab Herbst soll der Mac Pro zu Preisen ab 6000 US-Dollar erhält­lich sein.

Passend zum neuen Mac Pro hat Apple auch ein neues 32-Zoll-LCD-Display mit 6K-Auflö­sung vorge­stellt. Nach dem Aus für den bishe­rigen 27-Zoll-Monitor hatte Apple keine eigenen Computer-Bild­schirme mehr im Angebot. Der Monitor kann sich nicht nur vertikal, sondern auch vertikal betreiben. Mit einem Verkaufs­preis von 5000 Dollar ist das Display aller­dings kein Schnäpp­chen. Mac Pro und Display werden ab Herbst erhält­lich sein. Aus für iTunes macOS 10.15 hört auf den Code­namen Cata­lina. Wie erwartet wird iTunes auf drei Apps aufge­teilt: Apple Music, Podcasts und Apple TV. Dabei sieht die Musik-App ähnlich wie das bishe­rige iTunes aus. Es ist aller­dings nicht mehr so über­laden, da einige bishe­rige Funk­tionen ausge­lagert wurden.

Wie erwartet kann das iPad künftig als zusätz­liches Display für den Mac genutzt werden. Voice Control wird es ermög­lichen, das Betriebs­system sprach­gesteuert zu bedienen. Bestä­tigt hat sich auch die "Find My" App, die neben macOS auch für iOS verfügbar ist. Die auf iOS bereits verfüg­bare Anzeige der Bild­schirm­zeit kommt nun auch auf den Mac.

Mit Project Cata­lyst haben Entwickler die Möglich­keit, iOS-Apps für den Mac anzu­passen. Erste Anwen­dungen sollen verfügbar sein, sobald macOS Cata­lina veröf­fent­licht wird. Dabei wirbt Apple damit, dass die App für alle Platt­formen (iPhone, iPad, Mac) die gleiche Code-Basis hat und der gleiche Entwickler das Desktop- und das mobile Programm gestalten kann.

Die Entwickler-Betas von iPadOS und macOS Cata­lina werden noch heute veröf­fent­licht. Im Juli folgen die öffent­lichen Beta-Versionen, bevor beide Betriebs­systeme im Herbst final zum Down­load frei­gegeben werden.

Weitere Details zum iPadOS lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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