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10.10.2019 - 11:46
Single Sign-on

Login-Dienste: Per Apple-ID bei Drittanbietern anmelden

iCloud-E-Mail-Adresse lässt sich verbergen

Mit der Version 13 seines Mobil-Betriebs­systems iOS hat Apple eine neue Login-Funk­tion einge­führt.

Mit der Apple-ID-Mail­adresse und dem dazu­gehö­rigen Pass­wort können sich Nutzer nicht mehr länger nur bei Ange­boten inner­halb des Apple-Univer­sums anmelden, sondern auch bei Diensten, Seiten oder Apps von Dritt­anbie­tern, die diese Funk­tion einbinden, berichtet das Verbrau­cher­portal Mobilsicher.de. E-Mail-Adresse lässt sich verbergen Vorteil­haft sei, dass Apple verspreche, keine Nutzer­akti­vitäten zu verfolgen, also auch keine Profile über die Nutzung des Anmel­dedienstes anzu­legen. Außerdem lasse sich auf Wunsch auch die zur eigenen Apple-ID gehö­rende E-Mail-Adresse vor dem Dritt­anbieter verbergen, so die Experten.

Apple erzeugt dann eine Einmal­adresse, die nur für diesen Dienst gilt. Mails an diese Adresse leitet Apple an das mit der Apple-ID verknüpfte Mail­post­fach weiter.

Anmelden mit Apple

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Bild: Apple

Kein lästiges Regis­trieren mehr Das Prinzip eines Logins für viele Dienste, um sich die Regis­trie­rungs­arbeit zu sparen, wird auch als Single Sign-on (SSO) bezeichnet und schon länger etwa von Inter­netkon­zernen wie Face­book oder Google ange­boten.

Offi­ziell heißt die Funk­tion Mit Apple anmelden und erfor­dert zwei Voraus­setzungen: Der Nutzer muss mindes­tens ein Apple-Mobil­gerät mit iOS 13 oder einen Apple-Rechner mit macOS 10.15 (Cata­lina) besitzen. Zum anderen muss die Zwei-Faktor-Authen­tifi­zierung zum Schutz der Apple-ID akti­viert werden. iOS-Apps müssen den Anmelde-Dienst anbieten Unter­stüt­zung auf breiter Front für die neue Funk­tion dürfte es zuerst bei iOS-Apps geben. Denn in neuen Anwen­dungen für Apple-Geräte muss die neue Funk­tion den Angaben nach ab sofort ange­boten werden. Apps, die es schon gibt, müssen bis April 2020 nach­gerüstet werden.

Die Deut­sche Post hingegen schafft ihren Single-Sign-on-Service ab: Deut­sche Post stellt PostID-Service ein.

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dpa /

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