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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 23.09.19
Suchen, suchen, suchen...

Google: Mehr als nur klassische Suchmaschine

Street View, Standortbestimmung, Bilder- und Videosuche und mehr

Google Maps

Google Maps
Bild: teltarif.de

Google ist vor allem eins: der Inbe­griff für die Suche im Internet. Trotz Konkur­renz durch Bing, Yahoo und einige Klein- und Kleinst­anbieter hält sich das Unter­nehmen seit Jahren konstant als mit Abstand wich­tigster Anbieter, wenn es um das Finden von Inhalten im Netz geht. Dabei hat Google (genau wie die Konkur­renten) einiges mehr als die ursprüng­liche Such­funk­tion zu bieten - wenn­gleich die spar­tani­sche Start-Seite mit Einga­bebox als Marken­zeichen geblieben ist. Wir zeigen Ihnen, was mit Google alles möglich ist - und worauf der Nutzer bei der Suche achten sollte. Die klas­sische Such­maschine: Freund und Leid der Universal Search

Google Startseite

Google Startseite: heute (oben) und historisch (unten)
Screenshot: teltarif.de

Wer die klas­sische, einfache Google-Suche verwendet, wird in den vergan­genen Jahren eine schritt­weise Verän­derung der Ergeb­nisseiten bemerkt haben: Statt jeweils die 10 passendsten Antworten aus dem Google-Index zu erhalten, liefert Google eine Ergeb­nisüber­sicht, die klas­sische Such-Treffer mit Ergeb­nissen aus verschie­denen anderen Google-Diensten verknüpft. Google nennt das ganze Universal Search - ein Konzept, das übri­gens nicht nur Google fährt, sondern zum Beispiel auch bei Bing zu finden ist.

Das Ganze hat für den Nutzer Vor- und Nach­teile: Wer zum Beispiel nach einem bestimmten Produkt sucht, findet auch direkt passende Bilder oder Videos und muss sich hierfür nicht durch die verschie­denen Reiter klicken. Zudem gibt es unter Umständen einen auto­mati­schen Preis­verglei­cher - auf den ersten Blick prak­tisch.

Doch ganz so vorteil­haft, wie es zunächst erscheint, ist die Universal Search nicht immer. Das Problem ist nämlich: Die neutrale Ordnung nach einheit­lichen Rele­vanz-Krite­rien wird verfälscht. Der Nutzer findet nicht zwin­gend den "besten" Treffer ganz oben, sondern zum Beispiel durch die Google-News-Einbin­dung mögli­cher­weise einfach das letzte Medium, das bei einem Thema noch hinter­herhinkte - und gerade schnelle Medien mit gutem Content werden unter Umständen abge­straft. Nach welchen Krite­rien die einzelnen Elemente auf der Start-Seite sortiert werden, ist für den gemeinen Nutzer eben­falls nicht nach­voll­ziehbar - und ob die Shop­ping-Tipps in einer klas­sischen Ergeb­nisliste etwas zu suchen haben, sei dahin­gestellt.

Alles in allem gilt: Die Ergeb­nisse der Universal Search können einen Mehr­wert bieten - wer aber wirk­lich nach Rele­vanz geord­nete Ergeb­nisse wünscht, sollte die Ergeb­nisseite mit Vorsicht genießen. Sie bildet nicht das gesamte Internet gleich­wertig ab, sondern liefert einen gewich­teten Ausschnitt. Google Maps

Google Maps

Google Maps
Screenshot: teltarif.de

Neben der klas­sischen Such­funk­tion haben sich diverse Dienste bei Google etabliert. Einer der bekann­testen ist Google Maps, der Karten­dienst des Such­maschi­nenan­bieters. Dieser ermög­licht nicht nur die Karten­darstel­lung (auf Wunsch als Satel­liten-Aufnahme), sondern auch die Routen­planung, verschie­dene "Layer" zum Beispiel für öffent­liche Verkehrs­mittel, von Usern geschos­sene Fotos sowie aufge­nommene Videos und mehr.

Doch auch die Ange­bote der Konkur­renz sind in puncto Karten nicht zu unter­schätzen: Allen voran Bing hat eine (je nach Einsatz­zweck) brauch­bare Alter­native namens Bing Maps. Auch bei Micro­soft ist eine konti­nuier­liche Auswei­tung des Ange­botes erkennbar. Street View

Google Street View

Google Street View
Screenshot: teltarif.de

Google Street View erhitzte hier­zulande die Gemüter: Der Dienst bietet quasi als Ergän­zung zum Maps-Angebot die Möglich­keit, sich Stra­ßenzüge aus der Nähe anzu­sehen und in diesen zu navi­gieren. Hierzu fährt Google die Stra­ßenzüge per Auto ab und foto­grafiert die Umge­bung - und genau dies ist manchem Anwohner aus Daten­schutz­gründen ein Dorn im Auge. Somit bleibt der Spagat zwischen durchaus ernst­zuneh­menden Bedenken und den vorhan­denen Vorzügen: Wer vor der Buchung eines Urlaubs sehen will, ob die Umge­bung hält, was sie verspricht, findet hier unter Umständen genauso Anhalts­punkte wie der Nutzer, der dem Urlauber in der Zeit der Abwe­senheit das Haus ausräumen will. Google News

Google News

Google News
Screenshot: teltarif.de

Der Such­maschi­nenriese präsen­tiert im Rahmen von Google News ausge­wählte Themen aus verschie­denen Themen­blöcken, bei denen er jeweils die Beiträge verschie­dener, ausge­wählter Medien auf der Start­seite zusam­menfasst. Zudem kann im News-Fundus aus diesen Nach­rich­tenquellen gesucht werden.

Auf dem Sektor der schnellen News­suche ist Google zumin­dest auf dem deut­schen Markt ohne echte Konkur­renz: Zu früheren Zeiten war zum Beispiel paperball.de hier ein ernst­zuneh­mender Anbieter, der aber mitt­lerweile diverse Besitzer- und Tech­nolo­giewechsel hinter sich hat und mit Google News nicht mehr mithalten kann. Die News-Suche von Bing wurde zunächst in der engli­schen Vari­ante ordent­lich ausge­baut, mitt­lerweile legt sich Micro­soft hier auch für Deutsch­land mächtig ins Zeug. Bilder und Videos: Medi­ensuche mit Google

Google Bilder

Google Bilder
Screenshot: teltarif.de

Nicht nur Texte werden mit Google gesucht, sondern auch alle anderen Arten von Medien. Entspre­chend gibt es die bekannte Google Bilder-Suche (bei der sich Google mit dem auf diesem Gebiet sehr starken Konkur­renten Bing ausein­ander­setzen muss).

Statt der Video-Suche hat Google jetzt die Verknüp­fung zu Youtube promi­nent auf der Home­page plat­ziert. Doch ein Blick auf die Google-Video-Suche lohnt sich unter Umständen trotzdem: Auf YouTube sind zum Beispiel etliche Musik­videos auf Grund der urhe­berrecht­lichen Proble­matik gesperrt, die Google-Video-Suche findet aber passende Konkur­renz­ange­bote. In Video-Bereich kann Bing übri­gens eben­falls punkten und zwar mit einem kleinen Feature: Hier startet das "Über­fahren" eines Videos mit der Maus den Film als Vorschau im jewei­ligen Rahmen - schick. Google Über­setzer Früher gab es vornehm­lich den Babel­fish - ein in Alta­vista inte­griertes Feature, das die Über­setzung von Texten zwischen verschie­denen Spra­chen ermög­licht. Mitt­lerweile bietet auch Google einen entspre­chenden Service, der im Deut­schen simpel Google Über­setzer heißt. Der zu über­setzende Text wird dabei einfach in das entspre­chende Feld einge­tragen. Wie bei solchen Über­setzungs-Diensten üblich, lässt sich das Ergebnis nicht 1:1 über­nehmen - soweit ist die Technik noch nicht. Trotzdem wird in der Regel verständ­lich, worum es inhalt­lich geht - unter Umständen also ein guter Ansatz für das weitere Vorgehen. Google bietet dabei die Cross-Über­setzung von und in zahl­reiche Spra­chen. Das Bing-Pendant zum Über­setzen von Texten heißt Bing Trans­lator und ist vergleichbar mit dem Google-Dienst.

Wer keinen einzelnen Text über­setzen, sondern eine ganze Webseite eindeut­schen will, kann hierfür bei Google den Button "[Diese Seite über­setzen]" nutzen, der bei anders­spra­chigen Webseiten neben dem Such­ergebnis erscheint. Bing bietet ein entspre­chendes Feature für Such­ergeb­nisse übri­gens auch. Weitere Google-Dienste Die bishe­rige Über­sicht liefert nur einen Ausschnitt der verfüg­baren Google-Dienste - der Such­maschinen-Anbieter führt aber eine Über­sicht seiner Ange­bote, die einen Blick wert ist. Such­maschinen: Die Google-Konkur­renz Auch wenn die Konkur­renz in Deutsch­land in puncto Markt­anteil vergleichs­weise schwach ist: Mit Bing, Yahoo und weiteren Anbie­tern stehen Alter­nativen zu Google bereit. Was diese bieten und wie Sie mit allen Such­maschinen Ihre Suche opti­mieren können, erfahren Sie in unserem Such­maschinen-Ratgeber.

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