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20.12.2016 - 14:43
Internet

Kuba startet Pilotprojekt für private Internetanschlüsse

Internetzugang meist nur über WLAN-Hotspots möglich

In Kuba werden erstmals Internetanschlüsse in Privathaushalten erlaubt. Ein Pilotprojekt mit 2000 Nutzern in der Hauptstadt Havanna werde in den kommenden Tagen gestartet, teilte die staatliche Telefongesellschaft Etecsa mit. Nach zwei Monaten soll geprüft werden, ob auch in anderen Teilen des Landes private Internetanschlüsse zugelassen werden können. Bislang dürfen auf der sozialistischen Karibikinsel nur Ärzte, Wissenschaftler und Journalisten Internetanschlüsse zu Hause haben.

Jugendliche an einem öffentlichen WLAN-Zugriffspunkt in Havanna. (Symbolfoto)

Jugendliche an einem öffentlichen WLAN-Zugriffspunkt in Havanna. (Symbolfoto)
Foto: dpa

Preis für eine Stunde Internetzugang gesenkt Die meisten Kubaner können nur an WLAN-Hotspots im Internet surfen. Im ganzen Land gibt es über 200 Hotspots an öffentlichen Plätzen. Pro Tag wählen sich dort rund 250000 Menschen ins Internet ein. Am Montag wurde der Preis für eine Stunde Internetnutzung von zwei US-Dollar auf 1,50 Dollar gesenkt. Der durchschnittliche Monatslohn in Kuba beträgt 20 Dollar.

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dpa / Paul Miot-Paschke

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