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Meldung Tipps & Info Tarifrechner 17.09.19
Das Kleingedruckte

Mobilfunkverträge: Das berühmte Kleingedruckte

Darauf sollten Sie unbedingt achten

Wer kennt sie nicht, die Werbung für Mobilfunk­verträge: Handy für 1 Euro, keine Grundgebühr, Handy umsonst. So oder so ähnlich finden sich Angebote in Zeit­schriften, im Fernsehen oder im Internet. In der Regel folgen dann hinter den sensa­tionellen Preisen diverse Fußnoten mit dem sogenannten "Klein­gedruckten".

Damit Sie nicht darauf hereinfallen, zeigen wir Ihnen typische Tücken in den Angeboten der Mobilfunk-Anbieter. Eins noch vorab: Natürlich erhebt diese Übersicht keinen Anspruch auf Voll­ständigkeit - sie liefert aber Anhalts­punkte, auf was Sie achten sollten. 1-Euro-Handy: Nachrechnen hilft

Mobilfunkverträge: Das berühmte Kleingedruckte

Mobilfunkverträge: Das berühmte Kleingedruckte
Bild: teltarif.de

Bei Vertragsabschluss werben viele Anbieter mit Handys für 1 Euro oder zumindest sehr günstigen Preisen, doch hier lohnt das Nachrechnen: Solche Handys werden über die Grund­entgelte quer­subventioniert, sodass der sofortige Kauf des ent­sprechenden Gerätes bei einem freien Händler unterm Strich günstiger sein kann - wenngleich hier natürlich die Einmal­zahlung höher ist. Der Takt Während manches Angebot mit einer Abrechnung im 60/1- oder 60/10-Takt daherkommt, finden sich bei anderen Anbietern auch ungünstigere Takte, etwa der 60/30-Takt oder der Minuten-Takt, der vor allem kürzere Gespräche erheblich verteuert. Datenautomatik nach Verbrauch des Inklusivvolumens Bei manchen Smartphone-Tarifen ist eine Datenautomatik eingestellt, die bis zu dreimal pro Monat kostenpflichtig Datenvolumen nachbucht, wenn das tarifliche Inklusivvolumen verbraucht ist. Wer das nicht möchte, sollte einen Tarif ohne Datenautomatik oder mit abschaltbarer Datenautomatik wählen. Auslandstelefonate: Preise prüfen In den Tarif­übersichten der Mobilfunk-Betreiber finden sich meistens auf den ersten Blick keine Preise für Anrufe im oder ins Ausland - diese sind erst in den Detail­übersichten sichtbar. Wer also auch ab und an Telefonate ins Ausland führt, sollte auch die betreffenden Konditionen überprüfen, da es hier große Unterschiede gibt.

Und auch beim Aufenthalt im Ausland gelten je nach Anbieter unter­schiedliche Konditionen für Anrufe in die Heimat. Dank EU-Tarif besteht bei einem Aufenthalt in einem EU-Land zumindest eine gewisse Sicherheit in Bezug auf die maximale Höhe der Kosten. Wer im Ausland viel telefonieren oder das mobile Internet nutzen will, für den kann sich die Anschaffung einer lokalen Prepaid-Karte im Gastland lohnen. Mehr zum Telefonieren im Ausland und den verschiedenen Varianten, mit denen Sie ordent­lich sparen können, erfahren Sie in unserem Reise-Ratgeber. Der Vertragswechsel-Trick Sie entschließen sich für einen bestimmten Tarif mit einer recht niedrigen monatlichen Grund­gebühr und relativ hohen Minuten­preisen, weil Sie eigentlich nicht viel telefonieren wollen. Mit der Zeit merken sie aber, dass ihr Verbrauch steigt oder Sie sich einfach von vornherein verschätzt haben. Ein Tarifwechsel macht also Sinn - doch Vorsicht: Unter Umständen berechnet ihnen der Anbieter hierfür eine hohe Wechsel­gebühr und/oder der Vertrag läuft erneut volle 24 Monate. Prepaid-Discounter sind daher eine gute Alternative zum Laufzeit-Vertrag, da sie neben weiteren Annehmlich­keiten vor allem auch eines bieten: Eine kurze Laufzeit, die hohe Flexi­bilität ermöglicht. Ende des Vertrages und Kündigungsfrist nicht verpassen Wer gerade einen Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit abschließt, denkt meistens nicht sofort an dessen Ende. Sollten Sie aber: Der Kunde muss natürlich selbst darauf achten, den Vertrag rechtzeitig zu kündigen, wenn er den Anbieter oder Tarif wechseln möchte. Wer ganz sicher gehen will, kündigt gleich nach Vertrags­abschluss und lässt sich die Kündigung natürlich schrift­lich bestätigen. Was passiert bei Falschabrechnung? Noch ein Tipp zum Abschluss: Lassen Sie sich von der Hotline oder dem Verkäufer nichts mündlich versprechen und stimmen Sie bei Telefonaten keinen Vertrags­wechseln oder Zusatz-Optionen zu Ihrem bestehenden Vertrag zu. Lassen Sie sich das Angebot des Kunden­betreuers schriftlich geben, damit Sie die Details nachlesen können. Die meisten Anbieter sind kulant und kommen ihren Kunden entgegen. Die Erfahrung zeigt: Nachbohren hilft!

Wenn Sie diese Tricks kennen, um die häufigsten Fuß­angeln bei Handy-Tarifen zu umgehen, sind Sie gut gerüstet für die Auswahl des günstigsten Tarifs. Hierzu steht unser umfangreiche Handy-Tarifvergleich für Sie bereit. Ratgeber zu Mobilfunkverträgen