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15.05.2018 - 18:48
Ausprobiert

Schon ausprobiert: Honor 10 im ersten Hands-On-Test

Android 8.1 ab Werk vorinstalliert

Inhaltsverzeichnis:

  1. Honor 10 im ersten Hands-On
  2. Android 8.1 mit EMUI-Oberfläche
  3. Alles auf einer Seite lesen

In China wurde das Honor 10 bereits im April präsentiert. Jetzt hat der Hersteller in London auch die internationale Version seines jüngsten Android-Smartphones vorgestellt. Wir hatten im Rahmen der Veranstaltung in der britischen Hauptstadt bereits die Möglichkeit, das Gerät einem ersten kurzen Test zu unterziehen.

Das Honor 10 ist gut verarbeitet und zeigt, dass man auch in der gehobenen Mittelklasse wirklich gute Smartphones bekommt. Das Gerät ist 149,6 mal 71,2 mal 7,7 Millimeter groß und wiegt 153 Gramm. Betrachtet man die technische Ausstattung, so fällt direkt die Verwandtschaft zum Huawei P20 auf. So dient auch beim Honor 10 der Kirn 970 als Prozessor. Diesem stehen 4 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Display mit "Öhrchen"

Erste Eindrücke vom Honor 10

Erste Eindrücke vom Honor 10
Foto: teltarif.de

Der Bolide kommt mit einem 5,84 Zoll großen, fast randlosen TFT-Touchscreen mit einem Seitenverhältnis von 19:9. Die Auflösung beträgt 2280 mal 1080 Pixel. Beim Blick auf das Display wird man unweigerlich an das Apple iPhone X erinnert, denn auch das Honor 10 kommt mit der Notch genannten Aussparung in der Mitte des oberen Displayrands.

Die Darstellung von Fotos, Videos und Apps auf dem Display ist gut, die Farben sind realitätsnah. Dennoch ist es schade, dass Huawei und Honor weiterhin an der Full-HD-Auflösung festhalten und nicht - wie beispielsweise Samsung - zumindest optional die Einstellung höherer Auflösungen ermöglichen. Fingerabdrucksensor unter dem Touchscreen Unterhalb des Displays hat Honor den Fingerabdrucksensor verbaut. Dieser ist demnach beispielsweise mit dem Daumen gut erreichbar, wenn man das Smartphone in die Hand nimmt. Dafür kostet die Schnittstelle an dieser Stelle Platz, den man für einen größeren Bildschirm oder eine kompaktere Bauweise hätte einsetzen können.

Auf der Rückseite hat Honor nun eine Dual-Kamera verbaut. Diese bietet einen 16-Megapixel-Farbsensor, der von einem 24-Megapixel-Monochromsensor unterstützt wird. Fans von Selbstporträts werden sich über die 24-Megapixel-Frontkamara freuen, die aber auch für Video-Chats verwendet werden kann. Lautsprecher sorgt für guten Ton

Rückseite mit edlem Design

Rückseite mit edlem Design
Foto: teltarif.de

Neben einer guten Kamera-Ausstattung sorgt Honor bei seinem neuen Smartphone-Modell auch für einen vergleichsweise guten Klang. In dieser Disziplin hatten Huawei- und Honor-Handys schon in der Vergangenheit einen passablen Eindruck hinterlassen.

Stereosound bietet der Bolide zwar nicht, noch wichtiger ist aber ein möglichst ausgewogener Frequenzgang, sodass die internen Lautsprecher nicht blechern, aber auch nicht zu basslastig klingen. Dieser Kompromiss gelingt Huawei und Honor immer wieder recht gut, so auch beim Honor 10, soweit sich das im ersten Test, den wir nicht in ruhiger Umgebung durchführen konnten, beurteilen ließ.

Auf Seite 2 lesen Sie mehr zu Betriebssystem, Akku und weiteren Features des Honor 10.

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