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29.08.2018 - 15:10
Verzögerung

Telekom: "Hallo Magenta" kommt später

Unternehmen braucht mehr Zeit für Tests

Ende vergangenen Jahres hat die Deutsche Telekom einen eigenen smarten Lautsprecher angekündigt. Hallo Magenta, so der Name des Produkts, sollte ursprünglich schon im Frühjahr auf den Markt kommen. Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zeigte der Konzern das Gerät erstmals der Öffentlichkeit. Nun wurde als neuer Termin für die Markteinführung der Sommer 2018 genannt. Seitdem war es ruhig um Hallo Magenta.

Wer auf einen Marktstart zur IFA gehofft hat, die am Freitag in Berlin eröffnet wird, wird allerdings enttäuscht. Wie die österreichische Tageszeitung Der Standard unter Berufung auf ein Interview mit einer Telekom-Sprecherin berichtet, hat der Bonner Telekommunikationskonzern die Markteinführung von Hallo Magenta verschoben. Telekom: "Nehmen uns etwas mehr Zeit"

Telekom-Lautsprecher kommt später

Telekom-Lautsprecher kommt später
Foto: teltarif.de

"Um unseren Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, nehmen wir uns etwas mehr Zeit für Tests und für das Training der Sprachplattform des intelligenten Lautsprechers der Telekom", zitiert Der Standard die Telekom-Sprecherin. Einen neuen Termin für den Verkaufsstart nannte der Konzern dem Bericht zufolge allerdings nicht. Über das weitere Vorgehen wolle die Telekom in Kürze informieren.

Mit Hallo Magenta sollen die Kunden vor allem die Produkte der Deutschen Telekom per Sprachbefehl steuern können. Nutzer, die beispielsweise EntertainTV nutzen, haben auf diesem Weg die Möglichkeit, ihr Fernsehprogramm zu steuern oder Aufnahmen zu programmieren. Über den Lautsprecher sollen die Kunden zudem die Möglichkeit haben, Telefongespräche zu führen. Hallo Magenta auch für die Smart-Home-Steuerung Die Telekom engagiert sich seit einiger Zeit auch im Smart-Home-Bereich. Damit könnte Hallo Magenta auch als Zentrale für die Heimautomation dienen, die auf Zuruf funktioniert. Zudem betont die Telekom, dass die Server zur Realisierung der Online-Dienste in Deutschland beheimatet sind. Das sei ein Vorteil gegenüber Mitbewerbern wie Amazon, Google und Apple, die Server in den USA nutzen.

Allerdings soll auch Hallo Magenta eine (möglicherweise abschaltbare) Anbindung an Amazon Alexa bekommen. Über Partner soll es zudem möglich sein, Radioprogramme auszuwählen und zu hören, online einzukaufen oder aktuelle Nachrichten zu hören. Der 42 Millimeter hohe Lautsprecher biete auch einen Stereo-Effekt bei der Wiedergabe von Medien-Inhalten.

Auf dem Mobile World Congress (MWC) hatten wir die Möglichkeit, Hallo Magenta bereits einem ersten Hands-On zu unterziehen. Telekom Smart Speaker im Video

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