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05.12.2017 - 17:55
Kurzmeldung

Android-Nutzer werden künftig vor Späh-Apps gewarnt

Mechanismus wird ab Februar implementiert

Android-Nutzer bekommen auf ihrem Mobilgerät künftig eine Warnung angezeigt, wenn sie im Play Store oder auf einer Website auf Anwendungen stoßen, die als Späh-Apps bekannt sind. Dazu kontrolliert Googles Safe-Browsing-Dienst ab Anfang Februar 2018 ständig im Hintergrund, ob in Stores oder auf Seiten Anwendungen zum Download angeboten werden, die persönliche Daten von Nutzern ohne deren Einverständnis sammeln. Bislang wurde der Android-Virenscanner Play Protect erst aktiv, wenn ein App-Download gestartet wurde - und hatte dann insbesondere ein Auge auf schädliche Apps (Malware).

dpa /


15.07.2017 - 16:28
Sicherheit

Neuer Sicherheitsalgorithmus im Google Play Store

Algorithmus soll für Schutz der Privatsphäre sorgen

Wie Google in einem Blogbeitrag bekannt gegeben hat, wurde im Play Store ein neuer Algorithmus implementiert, welcher zu einem besseren Schutz der Privatsphäre beitragen soll. Zwar gab es auch schon vorher Mechanismen, um auf schädliche Apps aufmerksam zu werden, allerdings soll sich die Erkennungs­quote mit dem neuen Algorithmus stark erhöhen. So funktioniert der neue Schutzmechanismus So wie bei den unterschiedlichen Typen von PC-Viren, gibt es auch für Schädlinge für Android unterschiedliche Klassifizierungen. Google gibt Anwendungen mit potentiell schädlichem Programmcode die Bezeichnung "PHA", die Kurzform für Potentially Harmful Applications. Was als PHA-Anwendung gewertet wird, wird von Google über die Jahre immer wieder neu definiert.

Schutz für Nutzer des Playstore

Mehr Schutz für Nutzer des Play Store
Teltarif / Daniel Profit

Der neue Algorithmus teilt Apps mit ähnlichen Funktionen in Gruppen ein, den sogenannten "functional peers". Anwendungen in diesen Gruppen werden von dem Algorithmus miteinander vergleichen, sodass ein grobes Bild darüber entsteht, was Apps aus einer bestimmten Kategorie für Fähigkeiten bzw. Eigenschaften vorweisen sollen. Wenn Anwendungen mit besonders tief­greifenden Berechtigungen aus dem Rahmen fallen, werden sie von einem Team aus Sicherheits- und Datenanalysten unter die Lupe genommen. Beispielsweise fällt es auf, wenn eine Anwendung, die Mal- und Zeichenfunktionen anbietet, Berechtigungen für die Standortlokalisierung anfordert, obwohl sie diese für ihre Haupt­funktion nicht benötigt.

Laut Google baut der neue Algorithmus auf bereits existierende Analyse-Konzepte auf - beispielsweise dem "Gruppen­vergleich" zwischen Apps, dem tiefgehenden Inspizieren des Programm­codes und der automati­sierten Datenanalyse. Um die Ergebnisse zu verbessern, soll der Algorithmus lernfähig sein. So erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Android-Smartphones Mit Play Protect bietet Google eine Sicherheits­software kostenlos für Android-Geräte an, die eingehende Apps auf Sicherheits­risiken untersucht. Das Beste: In der Regel installiert sich die Anwendung automatisch und arbeitet im Hinter­grund, sodass Nutzer nichts weiter tun müssen. Dennoch sollten Anwender weiterhin vorsichtig bei der Installation von Apps aus unbekannten Quellen sein, da APK-Datei aus dubiosen Quellen durchaus Schadsoftware enthalten können.

Bereits im Frühjahr hat Google im Rahmen seines Frühjahres­putz Apps aus dem Play Store aussortiert, die über keine gültige Daten­schutz­erklärung verfügen.

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Daniel Profit

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