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31.01.2018 - 18:44
Mobiles Bezahlen

Google Pay in Deutschland im Test

Mit virtueller Kreditkarte auf dem Handy zahlen

Inhaltsverzeichnis:

  1. Google Pay ausprobiert
  2. Zwei Google-Konten auf dem Smartphone
  3. App verschwindet wie von "Geisterhand"
  4. Alles auf einer Seite lesen

Mobile Bezahldienste tun sich mit einer Markteinführung in Deutschland immer noch schwer. Die Branchengrößen wie Apple Pay, Samsung Pay oder Google Pay sind hierzulande nach wie vor nicht gestartet. Stattdessen gibt es Nischenanbieter wie Boon (Wirecard) und SEQR, die zumindest für Android-Smartphones mobile Bezahl-Apps anbieten. Dazu kommen Angebote, die einige Banken selbst initiieren.

Der Verfasser dieses Berichts hat mit verschiedenen Android-Smartphones wie dem Samsung Galaxy S8+ Duos, dem Huawei Mate 9 und dem Blackberry KEYone Black Edition bislang die Mobile-Payment-Apps von Boon und SEQR getestet. Boon ist von der Handhabung her recht umständlich. Zudem "vergisst" die App nach jedem

Google Pay in Deutschland ausprobiert

Google Pay in Deutschland ausprobiert
Foto: teltarif.de

Update aus dem Google Play Store die Zugangsdaten. SEQR ist von der Bedienung her besser, funktioniert dafür aber nicht an allen Terminals in Supermärkten, an Tankstellen oder in Hotels und Restaurants.

Was lag näher, als Android Pay, das seit Anfang Januar offiziell Google Pay heißt, einmal zu testen? Da der Dienst in Deutschland noch nicht gestartet ist, muss die Anmeldung über eine Bank in einem Land erfolgen, in dem es Android Pay bereits gibt. In den USA gibt es den mobilen Bezahldienst schon seit Herbst 2015, im darauffolgenden Jahr wurde der Service auf weitere Länder ausgedehnt. Android Pay aka Google Pay auch in der Euro-Zone verfügbar Auch in ersten Staaten, in denen der Euro offizielles Zahlungsmittel ist, steht Android Pay mittlerweile zur Verfügung, so zum Beispiel in Belgien, Irland und Spanien. Wer sich für den Service interessiert, organisiert sich idealerweise in einem dieser Länder ein Bankkonto bzw. eine Kreditkarte, die sich beim mobilen Bezahldienst von Google einbinden lässt. Das gewählte Kreditinstitut muss demnach nicht nur einem potenziellen Kunden aus Deutschland aufgeschlossen gegenüberstehen, sondern auch Android Pay anbieten.

Einer der in Frage kommenden Anbieter ist Boon, die Wirecard-Marke, die bereits vom Apple-Pay-Test im vergangenen Jahr bekannt ist. Boon bietet in Deutschland nur das mobile Bezahlen mit seiner eigenen App an. Entscheidet man sich aber für ein Boon-Konto in Irland, so stehen sowohl Apple Pay als auch Android Pay zur Verfügung. Steht die virtuelle Kreditkarte von Boon oder einem anderen geeigneten Kreditinstitut erst einmal zur Verfügung, so kann diese in Android Pay integriert werden. App nicht im deutschen Play Store verfügbar

Displaysperre zwingend erforderlich

Displaysperre zwingend erforderlich
Foto: teltarif.de

Die Android-Pay-App ist allerdings nicht im deutschen Google Play Store verfügbar. Nun könnte man die Installationsdatei (APK) sicher im Internet finden. Wer aber garantiert dafür, dass man dabei nicht auf eine manipulierte Anwendung stößt? Das Risiko ist gerade bei einer Applikation, über die echtes Geld fließt, nicht zu unterschätzen. Besser ist es daher, einen Weg zu finden, Android Pay (die App heißt nach wie vor so, auch wenn der Service offiziell mittlerweile in Google Pay umbenannt wurde) doch noch aus dem Google Play Store herunterzuladen.

Ich habe dafür ein Google-Konto aus einem Land genutzt, in dem Android Pay bereits angeboten wird. Das lässt sich über eine VPN-Verbindung am Smartphone innerhalb weniger Minuten erstellen (Einstellungen - Konten - neues Konto hinzufügen). Die VPN-Verbindung ist insofern wichtig, als man so eine IP-Adresse aus dem Land nutzen kann, aus dem das gewünschte Konto stammt.

Auf Seite 2 lesen Sie unter anderem, wie die Kreditkarte bei Google Pay eingebunden wird.

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