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23.10.2014 - 12:47
E-Mail

Inbox: Google stellt neuartige Mail-Alternative vor

Jede E-Mail wird als Aufgabe verstanden

Google hat eine intelligent arbeitende Alternative zu herkömmlichen E-Mail-Anwendungen vorgestellt. Das Produkt namens Inbox greift bekannte Google-Elemente auf - beispielsweise die Kategorien und Labels aus GMail oder die Erinnerungen aus Google Now und führt diese zusammen. E-Mails lassen sich also gruppieren, etwa in Rechnungen oder Versandbestätigungen - und Inbox versucht fortan selbstständig, neue Mails richtig zuzuordnen. Kategorien führte Google letztes Jahr ein und startete den sogenannten sortierten Posteingang. Wählt der Nutzer dieses Feature von GMail aus, ordnet Google automatisch Newsletter, Nachrichten aus sozialen Netzwerken oder Werbung in entsprechende Tabs ein. Mit Inbox erweitert Google das Konzept. Inbox versteht jede E-Mail als Aufgabe

Google Inbox soll die E-Mail-Verwaltung revolutionieren.

Google Inbox soll die E-Mail-Verwaltung revolutionieren.
Bild: Google

Jedes Element versteht Inbox als Aufgabe, die es zu erledigen gilt, die aber auch verschoben werden kann. Letzteres funktioniert auch standortbasiert: So kann man sich etwa erst wieder an einen Geburtstag erinnern lassen, wenn man nicht mehr im Büro ist. Das alles soll dem Nutzer helfen, nicht den Überblick zu verlieren.

Zudem soll die Anwendung wichtige Informationen in Nachrichten wie Flugdetails oder Veranstaltungsdaten hervorheben und zusätzliche Angaben aus dem Internet darstellen, die nicht in der Nachricht stehen - etwa den Flugstatus oder Auslieferungsdetails für ein Paket.

Die automatische Ergänzung soll auch mit Erinnerungen funktionieren: Wer etwa noch wegen eines Termins beim Friseur anrufen sollte, bekommt dann etwa zusätzlich die Telefonnummer angezeigt und erfährt, ob der Salon überhaupt geöffnet hat, nennt Google ein Beispiel. Google Inbox: Nur mit Einladung nutzbar Inbox wird als Browser-Anwendung und als App für Android (Download) und iOS (Download) verfügbar sein, befindet sich aber noch in der Betaphase. Nutzer, die die Anwendung jetzt schon testen möchten, benötigen eine Einladung von Freunden oder Bekannten. Sie können aber auch eine E-Mail an inbox@google.com schreiben, um sich für eine Einladung vormerken zu lassen.

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Hans-Georg Kluge mit Material von dpa

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