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13.04.2019 - 15:50
RIP

Google-Friedhof: Hier ruhen die eingestellten Dienste

Schon mehr als 150 digitale Grabmale

Leichen säumen Googles Weg. Aller­dings nicht im wört­li­chen Sinne. Viel­mehr geht es um Produkt­in­no­va­tionen, die sich irgend­wann als gar nicht so inno­vativ heraus­ge­stellt haben oder Probleme berei­teten.

Oder um Entwick­lungen, die ab einem bestimmten Zeit­punkt einfach nicht mehr zur Stra­tegie des Unter­neh­mens passten. Bereits mehr als 150 digi­tale Grab­male

Für eingestellte Google-Dienste gibt es nun einen Friedhof.

Für eingestellte Google-Dienste gibt es nun einen Friedhof.
Bild: dpa

In beiden Fällen gehört es zur Unter­neh­mens­kultur des Inter­net­kon­zerns, nicht lange zu fackeln - und das jewei­lige Produkt zu beer­digen. Zuletzt traf es das soziale Netz­werk Google Plus, das seit Anfang April Geschichte ist. Weitere Beispiele aus jüngerer Zeit sind die Messenger Google Talk und Allo oder die Pixel-Chrome­books und Nexus-Smart­phones.

Sie alle trägt der Webent­wickler Naeem Nur aus Bahrain zusammen, um sie auf seinem Google Ceme­tery, dem Google-Friedhof, zu bestatten. Die Webseite gceme­tery.co zählt bereits mehr als 150 digi­tale Grab­male für einge­stellte Produkte von 2006 bis heute.

Besu­cher der Seite erfahren nicht nur, wie lange das jewei­lige Produkt exis­tierte. Es gibt auch immer einen kurzen Abriss zu den jewei­ligen Gründen, die zum Aus für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Anwen­dung geführt haben.

Nach gut vier Jahren war Anfang April auch Schluss mit Google Inbox. Die Fans suchen verzwei­felt nach voll­wer­tigem Ersatz.

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dpa /

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