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12.06.2017 - 18:03
Bremst Apple das LTE?

Nächstes iPhone könnte ohne Gigabit-LTE kommen

Beschnittenes 4G?

Apple arbeitet am nächsten iPhone

Apple arbeitet am nächsten iPhone
Foto: dpa

Einem aktuellen Bericht zufolge soll Apple bei der kommenden iPhone-Generation - wohl unter dem Namen iPhone 8 - noch kein Gigabit-LTE ermöglichen. Der Grund dafür sei die Belieferung von zwei unterschiedlichen Modem-Herstellern, namentlich Qualcomm und Intel. Während das erstgenannte Unternehmen bereits ein Gigabit-LTE-Modem für Smartphones in Umlauf hat, ist Intels Lösung noch nicht verfügbar. Um den Nutzern unabhängig vom verbauten Modem eine identische Breitband-Performance zu liefern, soll das Qualcomm-Modell limitiert werden. Kommt das iPhone 8 ohne Gigabit-LTE?

Sowohl Samsungs Funkmodul des Chipsatz Exynos 8895 wie auch das Modem Snapdragon X16 LTE des SoC Snapdragon 835 sind zu einer Download-Geschwindigkeit von bis zu 1 GBit/s über das LTE-Netz fähig. Dadurch sind Mobilgeräte auf Basis dieser Plattform für kommende LTE-Ausbaustufen gerüstet. Obwohl auch die kommenden iPhone-Modelle mit dem Snapdragon X16 LTE daherkommen sollen, ist es laut einem Bericht von Bloomberg um das Gigabit-LTE schlecht bestellt. Bloomberg verkündet anhand von Apple nahestehenden Quellen, dass abermals ein zusätzlicher Einsatz eines Intel-Modems geplant sei. Dieses wäre nicht Gigabit-LTE-fähig und bis ein passendes Produkt von Intel erscheint, soll es zu lange dauern. Deshalb wolle man beide Modems auf ein Niveau anpassen. Smartphone-Modem: Weshalb fährt Apple zweigleisig? Unweigerlich kommt die Frage auf, weshalb Apple nicht einfach auf das Intel-Modul verzichtet. Bloomberg nennt zwei Erklärungen für Apples Vorgehen bezüglich der iPhone-Modems. Zum einen würde sich Apple nicht auf nur einen Zulieferer verlassen wollen, zum anderen ist aktuell noch ein Rechtsstreit mit Qualcomm im Gange. Der kalifornische Konzern prangerte an, dass der Chipsatz-Spezialist zu viel für seine Patentlizenzen verlangen würde. Aufgrund der ausbleibenden Lizenzgebühren forderte Qualcomm daraufhin im Mai ein Verkaufsverbot für die iPhones in den Vereinigten Staaten. Bislang keine Stellungsnahme der beteiligten Unternehmen Die Quellen von Bloomberg wollen unerkannt bleiben, aber sie beteuern, dass die Qualcomm-Modems nicht ihre volle Leistung in den kommenden Apple-Smartphones entfalten sollen, bis Intel ein adäquates Produkt parat hat. Zu diesem Gerücht wollten sich bisher weder Apple, noch Intel oder Qualcomm äußern. Es wäre nicht das erste Mal, dass das Qualcom-Modem der iPhones gedrosselt wird. Bereits das Funkmodul des iPhone 7 wurde gebremst, damit man die Intel-Lösung nicht benachteiligt.

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Andre Reinhardt

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