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07.05.2019 - 17:35
Spiele

Fehlkauf bei Gaming-Headsets unwahrscheinlich

Messe Gamescom bleibt in Köln

Rich­tige Fehl­käufe sind bei aktu­ellen Gaming-Head­sets unwahr­schein­lich. Zu diesem Fazit kommt die "PC go" (Ausgabe 6/19), die neun Gaming-Head­sets zu Preisen zwischen 80 und 300 Euro vergli­chen hat.

Zwar seien Unter­schiede bei der Klang­qua­lität hörbar, so die Experten. Echte Patzer habe sich aber kein Test­kan­didat erlaubt. Im Schnitt war das Klang­er­lebnis bei allen Kopf­hö­rern gut und alle Produkte erreichten die Gesamt­note gut oder sehr gut.

Weil dem Test zufolge aber je nach Modell mal die Bässe mehr betont und mal die Mitten oder Höhen anders ausba­lan­ciert seien, lohnt sich ein Probe­hören vor dem Kauf. Inter­es­senten müssen auch über­legen, welche Ausstat­tung sie benö­tigen. Sollen etwa Bedien­ele­mente direkt im Headset inte­griert sein oder sind Tasten am Kabel gewünscht?

Gamer über­legen sich auch besser vorher, ob sie Beleuch­tungs­ef­fekte mögen oder ob sie eine Extra-Taste zur Annahme von Tele­fo­naten bei der Nutzung am Smart­phone benö­tigen. Mit entschei­dend sei auch die Wahl des passenden Anschlusses, also Klinke, USB oder Blue­tooth. Games-Branche in NRW erhält mehr Förder­mittel

Gaming (Symbolbild)

Gaming (Symbolbild)
Bild: dpa

Die schwarz-gelbe Landes­re­gie­rung will die Games-Branche in Nord­rhein-West­falen künftig noch stärker fördern. "Wir erleben, welche großen Zuwachs­raten welt­weit Games haben", sagte Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet (CDU) heute in der Ausbil­dungs­ein­rich­tung "Cologne Game Lab" der Tech­ni­schen Hoch­schule Köln. "Wir haben einen Riesen-Nach­hol­be­darf in Nord­rhein-West­falen." Gleich­zeitig gebe es aber auch ein großes Poten­zial. Deshalb habe die Landes­re­gie­rung ihre Förder­mittel für den Wirt­schafts­zweig in diesem Jahr auf drei Millionen Euro verdop­pelt. Das sei jetzt mehr als in jedem anderen Bundes­land.

Laschet traf in Köln 30 Vertreter der NRW-Games-Branche - es war der zweite Games-Gipfel nach der Premiere im vergan­genen Jahr in Düssel­dorf. Er ließ sich unter anderem von Spiele-Entwick­lern über ihre neuesten Ideen infor­mieren. Ein weiteres Thema war die Zusam­men­ar­beit nord­rhein-west­fä­li­scher Games-Studios mit Entwick­lern aus den Nieder­landen.

Laschet hatte im vergan­genen Jahr das Ziel vorge­geben: "Wir wollen Games-Standort Nummer 1 in Deutsch­land sein." Auf die Frage, ob NRW diesem Ziel nun näher gekommen sei, sagte der CDU-Poli­tiker: "Wir haben eine ganz wich­tige Entschei­dung erlebt: Die Gamescom bleibt in Köln." Die Messe sei welt­weit eines der größten Ereig­nisse der Games-Branche, und deshalb seien auch viele andere Stand­orte daran inter­es­siert gewesen. Die Landes­re­gie­rung wolle künftig den beglei­tenden Gamescom-Congress stärken und das finan­zi­elle Enga­ge­ment des Landes deut­lich erhöhen.

"Und das Zweite ist: Die Entwickler, die wir im Lande haben, wachsen. Deren Wirkung hinein in die Welt wächst eben­falls", sagte Laschet. "So dass man, wenn man in Deutsch­land heute nach Games fragt, sicher ins Ruhr­ge­biet, nach Köln, nach Düssel­dorf, nach Nord­rhein-West­falen schaut."

Von den drei Millionen Euro, die das Land an Förder­mit­teln zur Verfü­gung stellt, sind die ersten zwei Millionen bereits an 17 Projekte vergeben worden. "Es ist eine Art Exis­tenz-Förde­rung", erläu­terte Laschet. Die geför­derten Unter­nehmen hielten alle Regeln des Kinder- und Jugend­schutzes ein, betonte er. Viele Spiele hätten im Übrigen eher eine posi­tive Wirkung. Gegen Hass-Spiele werde natür­lich einge­schritten, "aber das ist nicht das Haupt­thema".

Der Games-Markt in Deutsch­land ist seit Jahren auf Wachs­tums­kurs. Mit Spiele-Soft­ware wurden nach Angaben des Bran­chen­ver­bands game 2018 3,5 Milli­arden Euro umge­setzt - ein Plus von rund 14 Prozent.

Selbst ist der 58 Jahre alte Laschet kein großer Gamer. "Es ist eher ein Zeit­pro­blem, denn ich weiß: Wenn ich beginne, dann hänge ich auch daran fest", sagte er.

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dpa /

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