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19.04.2019 - 10:01
Galaxy Buds: Update

Galaxy Buds: Update wertet die In-Ears auf

Steuerung und Umgebungsgeräuschmodus verbessert

Samsung hat den Galaxy Buds eine weitere Aktualisierung spendiert. Das Update hievt die Firmware auf die Version R170XXU0ASD4. Der Hersteller optimierte unter anderem den Umgebungsgeräuschmodus. Ein langer Druck auf das Touchpad der In-Ears aktiviert diesen umgehend. Des Weiteren soll das Touchpad nun bei zweifacher und dreifacher Berührung besser reagieren.

In der Tat erscheint uns die Bedienung nun einen Tick zuverlässiger. Ein behobener Bug, der bei Telefonaten unter Android Pie auftrat und eine Bixby-Integration sind weitere Neuerungen. Hierzulande ist der Bixby-Modus für die Galaxy Buds leider nur bedingt nützlich, weil er nur in Englisch und Koreanisch funktioniert. Eine Lokalisierung wäre wünschenswert, da mit dem Feature unter anderem der Akkustand der Kopfhörer vorgelesen werden kann.

Unten lesen Sie unseren ausführlichen Testbericht zu den Galaxy Buds.

Die Galaxy Buds haben eine neue Software

Die Galaxy Buds haben eine neue Software
Andre Reinhardt


07.04.2019 - 10:04
Entfesselte Kopfhörer

Samsung Galaxy Buds im Test: Kabelloses Hörvergnügen?

Erfahrungsbericht: Teuer - aber auch gut?

Samsung Galaxy Buds in der Ladeschale

Samsung Galaxy Buds in der Ladeschale
Andre Reinhardt

Samsungs Premium-Kopfhörer Galaxy Buds versprechen einen hochwertigen Klang gänzlich ohne Kabel. Wir haben uns das Zubehör genauer angesehen – beziehungsweise genauer angehört – und verraten Ihnen, ob es seine UVP von 150 Euro wert ist. In diesem Erfahrungsbericht finden Sie Informationen über die Musik- und Telefonie-Qualität, außerdem werden die Akkulaufzeit, die Reichweite und die Bedienung analysiert. Des Weiteren haben wir getestet, wie gut das Aufladen der Galaxy Buds mit dem Reverse Wireless Charging des Galaxy S10 funktioniert. Samsung Galaxy Buds – von der Leine gelassen In-Ear-Kopfhörer haben schon seit jeher ihren kompakten Formfaktor als Pluspunkt gegenüber der On-Ear-Varianten, das Kabelgewirr stellt jedoch eine Gemeinsamkeit vieler Modelle dar. Anfang 2015 kamen mit den Bragi Dash die weltweit ersten völlig drahtlosen Kopfhörer auf den Markt. Im Herbst 2016 folgten die Apple AirPods und ein Jahr später schließlich die Samsung IconX. Letztere bekamen kürzlich mit den Galaxy Buds einen Nachfolger spendiert. Vorbesteller des Galaxy S10 und Galaxy S10+ erhielten das 150 Euro teure Zubehör kostenlos dazu. Auch wir nahmen an dieser Aktion teil und hatten das Accessoire bereits zwei Wochen später im Briefkasten. Mittlerweile wandern die In-Ears ab 129 Euro über den Ladentisch. Als Farben stehen Weiß, Schwarz und neuerdings Gelb zur Auswahl. Bei unserem getesteten Exemplar handelt es sich um die weiße Fassung.

Spezifikationen und Lieferumfang der Galaxy Buds Mit einem Gewicht von nur 5,6 Gramm je Ohrhörer machen sich die Stöpsel kaum bemerkbar. Auch die 39,6 Gramm leichte Ladeschale, die kaum größer als eine Streichholzschachtel ist, lässt sich bequem verstauen. Mit Bluetooth 5.0 verfügen die Galaxy Buds über einen modernen Übertragungsstandard, zudem ist in jedem Ohrhörer ein Akku mit 58 mAh verbaut. Das Lade-Etui an sich stemmt 252 mAh, kann also die In-Ears zwei Mal vollständig mit Strom versorgen. Zum Lieferumfang der Galaxy Buds gehören Ohrpolster in drei verschiedenen Größen, Stabilisierungen in drei verschiedenen Größen, ein USB-Kabel und eine Kurzanleitung. Nachfolgend nochmals die wichtigsten Daten:

Präsentiert werden die Galaxy Buds in einer kleinen, weißen Pappschachtel mit metallisch glänzender Schrift. Wie von aktuellen Samsung-Smartphones, etwa dem Galaxy S10 gewohnt, findet sich ein Kuvert mit der Garantiebestimmung und der Kurzanleitung im Deckel wieder.

Das Touchpad der Galaxy Buds

Das Touchpad der Galaxy Buds
Andre Reinhardt

Haptik und Bedienung der Galaxy Buds Samsungs Kopfhörer sind filigran, machen jedoch einen hochwertigen Eindruck. In puncto Design fällt das Touchpad ins Auge, das sich großflächig an der Außenseite befindet. Dieses hat eine weiche, glatte Oberfläche, die sich angenehm anfühlt. Auch die Ohrpolster sind weich, unserem Geschmack nach sogar etwas zu weich. Das verwendete Silikon ist äußerst zart. Für Menschen, die einen Kopfhörer deutlich im Ohr wahrnehmen möchten, könnte das ein Nachteil sein.

Bedient werden die In-Ears über das zuvor genannte Touchpad. Ein einmaliges Drücken pausiert den abgespielten Musiktitel, beziehungsweise setzt die Wiedergabe fort. Eine doppelte Berührung führt zum nächsten Song. Ab Werk ist keine Lautstärkeregelung über die Galaxy Buds festgelegt, das lässt sich in Samsungs Wearable-App ändern. Ein langer Druck auf das Pad des linken Ohrhörers reduziert dann die Lautstärke, dieselbe Prozedur beim rechten Ohrhörer erhöht sie. Aufgrund der gewölbten Form trifft der Finger das Touchpad nicht immer genau, was die Bedienung erschwert.

Überzeugender Klang: Samsung Galaxy Buds

Überzeugender Klang: Samsung Galaxy Buds
Andre Reinhardt

Klangqualität der Galaxy Buds Die wichtigste Disziplin ist sicherlich der Klang – und hier erlaubt sich Samsung keine großen Patzer. Egal ob Rockmusik, Dance oder Pop, das Zubehör gibt den Sound voluminös und störungsfrei wieder. Ein Rauschen gibt es selbst bei hoher Lautstärke nicht, Tiefen, Mitten und Höhen werden stets klar wiedergegeben. Mit der Equalizer-Einstellung Bass Boost lassen sich auch Bassgitarren und Drums annähernd erahnen, wenngleich man bauartbedingt keinen allzu kraftvollen Bass erwarten sollte.

Leider gibt es keine Möglichkeit, eigene Equalizer-Presets zu kreieren. Zum Telefonieren eignen sich die Galaxy Buds ziemlich gut. Unser Gesprächspartner nahm uns laut und verständlich wahr. Die Klangqualität auf der Seite des Anrufers ist hingegen eher mittelprächtig. Die Lautstärke geht in Ordnung, generell wirkt die Stimmwiedergabe aber etwas blechern.

Der Ladevorgang wird mit LEDs an der Ladeschale und dem Galaxy S10 visualisiert

Der Ladevorgang wird mit LEDs an der Ladeschale und dem Galaxy S10 visualisiert
Andre Reinhardt

Reichweite und Ausdauer der Galaxy Buds Samsung legt den Fokus bei den Galaxy Buds mehr auf die Klangqualität anstatt auf die Reichweite. In Innenräumen bricht die Verbindung bei einer Entfernung zum Smartphone zwischen 11 und 12 Metern ab. Draußen sieht es deutlich besser aus, dort sind bis zu 22 Meter Distanz möglich. In puncto Ausdauer maßen wir einen großen Unterschied zur Herstellerangabe. Laut Samsung sollen die Galaxy Buds mit einer Akkuladung bis zu 6 Stunden durchhalten – wir kamen aber auf einen Höchstwert von beeindruckenden 7,5 Stunden.

Hierbei hatten wir die Lautstärke auf circa einem Drittel geregelt. Auffällig ist, dass der rechte Kopfhörer etwas schneller entladen wird als der linke. Das Aufladen mit dem Reverse Wireless Charging des Galaxy S10(+) funktionierte problemlos. Zunächst müssen Sie die Funktion „Wireless PowerShare“ aktivieren und anschließend die im Lade-Etui befindlichen Galaxy Buds auf der Rückseite des Smartphones ablegen. Fazit zu den Samsung Galaxy Buds Nach circa anderthalb Wochen konnten wir uns einen umfassenden Eindruck von Samsungs kabellosen In-Ears verschaffen. Die (bei der Musik- und Video-Wiedergabe) gute Klangqualität und die sehr gute Akkulaufzeit haben uns überzeugt. Bei der Verarbeitungsqualität der Galaxy Buds gibt es ebenfalls keinen Grund zum Tadel.

Etwas enttäuscht sind wir von der mäßigen Personalisierbarkeit (keine eigene Equalizer-Einstellung, begrenzte Konfiguration der Touchpad-Steuerung) und der Bedienung. Software-seitig macht Samsung aber bei den Galaxy Buds einen guten Job. Ein Update auf die Firmware R170XXU0ASC4 kam bereits heraus, das diverse Fehler behoben hat. Wer mit der etwas unausgegorenen Bedienung und den dünnen Ohrpolstern leben kann, dürfe mit Samsungs Kopfhörern zufrieden sein.

Mittlerweile gibt es Gerüchte, dass Amazon demnächst ähnliche Kopfhörer herausbringen könnte: Alexa Pods - Alexa im Ohr?

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