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04.02.2017 - 11:53
Adieu Firefox OS

Mozilla bestätigt die Auflösung vom Team des Firefox OS

Ein Mobile-OS weniger

Das nahende Ende des mobilen Betriebssystems Firefox OS wurde bereits im Dezember 2015 von Mozilla angekündigt. Nun verlautbarte das Unternehmen offiziell die Auflösung der Division, die sich für die Software verantwortlich zeichnet. Dies berichtet androidpolice.com. Dadurch verlieren rund 50 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze, darunter auch Ari Jaaksi, ein Verantwortlicher des Projekts. Mozilla teilte mit, den Fokus nicht mehr auf die Veröffentlichung und die Skalierung von Produkten zu legen. Man wolle sich stattdessen auf das Internet der Dinge konzentrieren. Mobile-OS: Der flammende Fuchs sagt adieu

Mozilla bestätigt die Auflösung vom Team des Firefox OS

Mozilla bestätigt die Auflösung vom Team des Firefox OS
Bild: Mozilla

Das anfangs als Boot2Gecko bekannte Betriebssystem war vor allem für günstige Smartphones in Schwellenländern angedacht. Am 14. August 2012 wurde der Build 1.0 herausgegeben und schließlich am 21. Februar 2013 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die geringen Hardwarevoraussetzungen und Partnerschaften mit der spanischen Telefónica und der Deutschen Telekom klangen vielversprechend. Mit LG, ZTE und TCT Mobile waren zudem größere Smartphone-Hersteller an Bord. Trotzdem floppte das OS, was nun zur endgültigen Auflösung des "Connected Devices Team" führte. Das Team entstand nach der Neuausrichtung des Firefox OS hin zu Endgeräten wie Smart-TVs. Doch auch dieser Ansatz brachte keinen Erfolg, lediglich ein 4K-Fernseher von Panasonic kam mit einem modifiziertem Firefox OS auf den Markt. Weitere Details zum Ende des Firefox OS Jetzt verkündete Mozilla das Ende des Teams, das sich um das mobile Betriebssystem kümmerte. Daraus resultieren schließlich etwa 50 Entlassungen, inklusive des leitenden Vizepräsidenten Ari Jaaksi. Bertrand Neveux, der Software-Direktor der Abteilung, teilte mit, dass er ebenfalls seinen Hut nehmen muss. Stand Ende 2016 beschäftigt Mozilla etwa 1000 Mitarbeiter. Firefox-Browser hinkt Google Chrome hinterher Mozilla wurde hauptsächlich durch seinen Internetbrowser Firefox bekannt, der anno 2002 das Licht der digitalen Welt erblickte. Die Software erfreute sich stets wachsender Beliebtheit, wodurch das Interesse am Microsoft Internet Explorer schwand. Doch mit dem 2008 eingeführten Google-Browser Chrome kam ein starker Rivale auf den Markt. Eine aktuelle Studie von Statista bescheinigt, dass 44,94 Prozent aller Nutzer mit Chrome 54.0 oder Chrome 55.0 unterwegs sind. Firefox 50.0 liegt mit 9,19 Prozent weit abgeschlagen dahinter. Android-Nutzer setzen ebenfalls meistens auf Chrome, der Browser ist allerdings auf einem Großteil der Endgeräte vorinstalliert. Bei iOS müssen sowohl Firefox, wie Chrome nachinstalliert werden, wobei die Google-Lösung auch hier beliebter ist.

Übrigens: Wenn Sie sich für den Firefox-Browser interessieren, könnte das Projekt "Firefox Test Pilot" etwas für Sie sein: Hier können Sie neue Browser-Funktionen vorab testen.

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