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06.02.2019 - 16:34
Facebook-Messenger

Auch der Facebook-Messenger erlaubt nun Rückruf

Zeitfenster beträgt aber nur 10 Minuten

Manchmal passiert es einfach dann verschickt man Nach­richten an Menschen, die diese nie erhalten sollten. Beim Face­book Messenger lassen sich solche Nach­richten ab sofort inner­halb eines Zeit­fens­ters von zehn Minuten zurück­holen - sowohl von einzelnen Kontakten als auch aus Gruppen-Chats heraus.

Der Messenger von Facebook erlaubt nun  den Rückruf von Nachrichten

Der Messenger von Facebook erlaubt nun den Rückruf von Nachrichten
picture alliance/dpa

Getestet wurde das Feature laut Tech-Crunch bereits seit Früh­ling 2018, und zwar von Mark Zucker­berg persön­lich. Der hatte damals Nach­richten aus den Chat-Logs hoch­ran­giger Mitar­beiter löschen lassen, aus Sicher­heits­gründen, wie es damals hieß. Als Antwort auf den Sony Pictures Hack 2014 sollte die Verweil­dauer von Zucker­bergs Nach­richten auf fremdem Geräten beschränkt werden. Zucker­berg tat dies übri­gens, ohne die betroffen Mitar­beiter darüber zu infor­mieren. Bei WhatsApp schon selbst­ver­ständ­lich Anfang April vorigen Jahres kündigte Face­book dann an, dieses Feature allen Nutzern zur Verfü­gung stellen zu wollen. Nun ist es soweit, wie ein Eintrag im entspre­chenden Blog verkündet.

Beim Schwester-Messenger WhatsApp gibt es diese Funk­tion schon länger - hier gilt eine Frist von 4096 Sekunden, in der man die Nach­richten beim Empfänger löschen kann. Das ist gut eine Stunde.

Zum Zurück­ziehen müssen Nutzer beim Face­book-Messenger so lange auf die betref­fende Nach­richt tippen, bis die Optionen „Löschen“ und „Für alle löschen“ erscheinen. Den ursprüng­li­chen Empfän­gern wird dann wie in WhatsApp ange­zeigt, dass eine Nach­richt gelöscht wurde.

Mögli­cher­weise ist die neue Funk­tion auch schon der erste Schritt zur Verein­heit­li­chung der Face­book-Chat-Dienste. Zucker­berg will nämlich, wie teltarif.de bereits berich­tete, Insta­gram, Face­book Messenger und WhatsApp unter einem Dach zusam­men­führen und dann vermut­lich auch Dienste-über­grei­fende Nach­richten zulassen.

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dpa /

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