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08.04.2019 - 10:59
Datenschutz

Facebook-Apps: So machen Sie den Privatsphäre-Check

Notfalls Facebook-Integration komplett abschalten

Face­book erhebt nicht nur jede Menge Daten über seine Mitglieder. Das Unter­nehmen gibt diese teils auch an Partner weiter, deren Apps oder Spiele Mitglieder mit dem Netz­werk verbunden haben.

Wer die soge­nannte Face­book-Inte­gra­tion von Apps nutzt, sollte deshalb regel­mäßig den Privat­sphäre-Check machen und prüfen, welche Berech­ti­gungen Apps & Co haben, und ob man damit einver­standen ist. Notfalls Face­book-Inte­gra­tion komplett abschalten

Privatsphäre-Check in Facebook-Apps

Privatsphäre-Check in Facebook-Apps
Bild: dpa

Das funk­tio­niert in den Einstel­lungen unter dem Punkt "Apps und Websites". Dort können Nutzer etwa bestimmen, auf welche Daten von Freun­des­listen über Vorlieben bis hin zu Geburts­tagen die Dritt­an­bieter zugreifen dürfen.

Wer das erst gar nicht oder nicht mehr möchte, kann die Face­book-Inte­gra­tion komplett abschalten und damit den direkten Zugriff der Entwickler auf Face­book-Daten unter­binden. Dazu navi­giert man in den Einstel­lungen zu "Apps und Websites/Apps, Websites und Spiele/Bear­beiten" und klickt dort auf "Deak­ti­vieren".

Erst kürz­lich spei­cherten Firmen wieder unge­schützt Daten von Face­book-Nutzern. Im März wurde bekannt, dass Face­book Nutzer-Pass­wörter im Klar­text abge­spei­chert hatte. Daraufhin hatte eine EU-Kommis­sarin zum Verlassen Face­books aufge­rufen. Und zur Euro­pa­wahl schränkt Face­book Wahl­wer­bung ein.

Warum werden manche Beiträge auf Face­book promi­nent ange­zeigt und andere dafür nicht? Der Algo­rithmus war bisher ein gut gehü­tetes Geheimnis. Face­book will die Auswahl nun besser erklären.

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dpa /

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