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30.01.2018 - 12:43
Breitbandausbau

Deutsche Glasfaser ist führender Glasfaser-Anbieter

BREKO-Mitglied hat die meisten FTTH-Kunden

Das nur echte Glasfaser­anschlüsse bis ins Haus oder gar in die Wohnung der einzig richtige Weg für die Gigabit-Pläne der deutschen Bundes­regierung sind, ist hinlänglich bekannt. Umso erfüllender ist es, wenn neue Meilen­steine im Breitband­ausbau mit Glasfaser erzielt werden.

Einen solchen hat das BREKO-Mitglied Deutsche Glasfaser nun zu verkünden: Der Anbieter für FTTH-Anschlüsse kann auf nunmehr über 180 000 Vertrags­kunden verweisen und ist damit zum deutschlandweit führenden Anbieter von Glasfaser­anschlüssen geworden. Bemerkenswert ist dies vor allem dadurch, dass das Unternehmen erst vor etwa fünf Jahren gegründet wurde.

Bei dieser Gelegenheit verkündet das Unternehmen stolz, dass es eine weitere Finanzierungs­runde über 650 Millionen Euro Fremdkapital für den weiteren Ausbau der Glasfaser­netze erzielen konnte. Dem weiteren Wachstum des Unternehmens dürfte damit nichts im Wege stehen. Auf dem Weg an die Spitze

Breitbandausbau in Deutschland

Deutsche-Glasfaser-CFO Jens Müller ist stolz auf das Erreichte
Foto/Logo: Deutsche Glasfaser/Michael Bader, Montage: teltarif.de

In seiner Mitteilung schreibt das Unternehmen, dass noch im ersten Quartal 2018 mit dem Erreichen der Grenze von 200 000 Kunden gerechnet wird. Weiterhin heißt es, dass die Anzahl der Vertrags­kunden sich auf diejenigen bezieht, die bereits einen FTTH-Anschluss nutzen können, als auch diejenigen, die einen entsprechenden Vorleistungs­vertrag für den Anschluss unterschrieben haben.

Bei den Ausbau­bemühungen setzt die Deutsche Glasfaser eigenen Angaben zufolge auf ein möglichst effizientes Planungs- und Bauverfahren, um Leitungen mit Glasfaser möglichst kosten­effizient und schnell zu verlegen. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere ländliche Regionen, die bei Ausbau­plänen der Konkurrenz vergleichs­weise selten berücksichtigt werden.

Kein Wunder also, dass die Deutsche Glasfaser im vergangenen Jahr der erste Glasfaser­anbieter gewesen ist, der bundesweit präsent ist. Daher will man auch weiterhin vor allem im ländlichen Raum den Netz­ausbau mit Glasfaser vorantreiben und somit den deutschen Mittelstand stärken. Mehr Geld für Investitionen in den Ausbau Wie schon erwähnt konnte die Deutsche Glasfaser - vermutlich bedingt durch die hervorragende Kunden­entwicklung - in einer weiteren Finanzierungs­runde das Fremd­kapital auf 650 Millionen Euro erhöhen. Insgesamt sieht der Geschäfts­plan der Eigentümer KKR und Reggeborgh eine Gesamt­investition von 1,5 Milliarden Euro vor. Mit diesem Geld sollen mindestens eine Million Kunden mit FTTH-Anschlüssen gewonnen werden, heißt es.

Daher zeigt sich Jens Müller, Chief Operating Officer der Deutsche Glasfaser, auch sichtlich zufrieden: "Diese Refinanzierung unterstreicht nicht nur unsere Performance, sondern auch das Vertrauen, das sich Deutsche Glasfaser auch im Finanz­sektor erworben hat. Unser Wachstum verdanken wir größtenteils der aktiven Weiter­empfehlung durch zufriedene Bürger und ihrer kommunalen Vertreter. Nicht selten werden unsere Glasfaser-Ausbauprojekte auch durch Bürger­initiativen aktiv begleitet, die sich hinsichtlich ihrer Zukunft nicht länger bandbreiten­technisch bevormunden lassen wollen." "Die Deutsche Glasfaser ist ein Vorbild" Wenig überraschend zeigt sich auch der Branchen­verband BREKO begeistert von der Leistung des Borkener Glasfaser­anbieters. So erklärte BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers: "Die Markt­entwicklung zeigt: Erfolgreiche Geschäfts­modelle für den eigen­wirtschaftlichen Glasfaser­ausbau sind gefunden. Auch der Finanzmarkt hat die Attraktivität des Glasfaser­ausbaus erkannt und beteiligt sich immer häufiger mit erheblichen Summen an Netz­betreibern. Hierfür ist die Deutsche Glasfaser das beste Beispiel."

Besonders erfreulich zeigt sich der Branchen­verband darüber, dass die Deutsche Glasfaser auf das immer wieder proklamierte Open-Access-Modell setzt. Ziel ist es, die eigenen Glasfaser­netze durch Vermietung an andere Markt­teilnehmer besser auszulasten und somit wirtschaftlicher betreiben zu können. Am Ende kann das so gewonnene Geld wieder reinvestiert werden - in den weiteren Glasfaser­ausbau.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag, welche Region von Deutschland das jüngste Ausbaugebiet der Deutsche Glasfaser geworden ist.

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Stefan Kirchner

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