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01.02.2018 - 00:00
Übersicht

Das sind die Alternativen zu Call by Call

VoIP, Callback und Callthrough als Alternative

Sind die Tarife des eigenen Anschluss-Providers zu teuer, kann der Kunde über das Internet telefonieren - also per VoIP (Hintergrund-Infos zu VoIP). Dies geht also nur bei Anschlüssen, bei denen auch eine Internet-Leitung mit dabei ist, nicht aber bei reinen Telefonanschlüssen. Um eine ausreichende Qualität bei der Internet-Telefonie bei gleichzeitigem Internetsurfen zu gewährleisten, sollte der Breitbandanschluss mindestens eine Upload-Geschwindigkeit von 128 kBit/s haben.

VoIP, Callback und Callthrough als CbC-Alternativen

VoIP, Callback und Callthrough als CbC-Alternativen
Bild: AVM, teltarif.de

Nach der Anmeldung bei einem VoIP-Anbieter erhält der Kunde in der Regel persönliche Zugangsdaten, eine persönliche Rufnummer sowie Serverdaten. Diese kann er nun in einem speziellen VoIP-Telefon eingeben und telefoniert dann zu den Tarifen dieses Anbieters. Noch einfacher ist es, die Daten gleich im Router zu hinterlegen. Bei den FRITZ!Boxen von AVM beispielsweise findet sich der entsprechende Menüpunkt unter "Telefonie - Eigene Rufnummern". Klickt man hier auf "Neue Rufnummer", kennt die FRITZ/Box im nun erscheinenden Dropdown-Menü bereits die Serverdaten vieler bekannter VoIP-Provider.

Der Vorteil der Einrichtung im Router besteht darin, dass man anschließend die Rufnummer unter "Telefoniegeräte" einem oder mehreren mit der FRITZ!Box verbundenen Telefonen zuweisen kann. Das können sogar ganz alte analoge Telefone sein, die an der TAE-Buchse des Routers angeschlossen sind. Der Kauf eines speziellen VoIP-Telefons ist damit nicht notwendig (Anleitung: VoIP einrichten mit der FRITZ!Box).

VoIP-Provider offerieren Tarife mit Prepaid- und Postpaid-Abrechnung sowie mit und ohne Grundgebühr. Manche Anbieter sind nur zu diversen Auslandszielen oder zu Handys günstig und ansonsten vielleicht teurer als der eigene Anschluss-Anbieter. teltarif.de sammelt die Tarife aller wichtigen VoIP-Provider und präsentiert diese in einem speziellen Tarif-Vergleich der VoIP-Anbieter. Callback: Rückruf folgt sofort Wer per Callback telefonieren möchte, ruft vor seinem eigentlichen Anruf eine spezielle Rufnummer eines Callback-Dienstleisters an und legt dann gleich wieder auf. Kurze Zeit später erfolgt ein automatischer Rückruf des Telefoncomputers. Mit dieser Leitung kann der Kunde dann seine ursprünglich gewünschte Zielnummer anwählen (Hintergrund-Infos zu Callback).

Callback und die im nächsten Abschnitt vorgestellte Technik Callthrough lassen sich also sogar nutzen, wenn man abgehend vom Handy aus günstiger telefonieren möchte. Callthrough und Callback sind damit Call-by-Call-Alternativen nicht nur für das Festnetz, sondern auch fürs Handy. Callback-Anbieter rechnen entweder per Vorauskasse (Prepaid) oder Monatsrechnung ab, es gibt Anbieter mit und ohne Anmeldung sowie mit und ohne Startguthaben. Aufmerksam sein sollte man, wenn der Anbieter einen monatlichen Mindestumsatz berechnet.

Die Tarife der Callback- und Callthrough-Anbieter sammelt teltarif.de in einem gemeinsamen Tarif-Vergleich. Auch hier sollte man sich vergewissern, dass der Tarif wirklich zum Auslandsziel oder zu Handys günstig ist und nicht teurer als beim eigenen Anschluss-Anbieter. Hier gehts zum Callback- und Callthrough-Tarifvergleich von teltarif.de. Callthrough: Direkt am eigenen Provider vorbei telefonieren Im Gegensatz zu Callback ist bei Callthrough kein Rückruf des Anbieters notwendig. Beim Callthrough wählt der Kunde sich über eine besondere Rufnummer in den Telefoncomputer eines Anbieters ein und gibt anschließend die eigentliche Zielrufnummer ein (Hintergrund-Infos zu Callthrough). Callback und Callthrough funktionieren also auch bei einem reinen Telefonanschluss ohne Internet.

Aufmerksam sollte man aber bei Callback und Calthrough in einer Hinsicht sein: Welche Rufnummer verwendet der Provider? Ist es eine 0800-Nummer, fallen für die Anwahl außer den Verbindungskosten keine weiteren Gebühren für das Telefonat an. Nutzt der Anbieter allerdings eine 0180-Nummer, kommen die Kosten für die Anwahl dieser Nummer noch hinzu. Der Kunde sollte also vorher ausrechnen, ob das Telefonat dann insgesamt nicht teurer ist als über den eigenen Anschluss-Anbieter. Nutzt der Callthrough-Anbieter eine Festnetznummer, fallen für diese nur dann keine Zusatzkosten an, wenn man beim Anschluss-Provider eine Festnetz-Flatrate hat. Die günstigsten Callthrough-Tarife finden Sie oben im Text.

Warum nimmt man als Alternative zu Call by Call nicht einfach Skype, WhatsApp Call oder die kostenlose Telefonie-Funktion eines anderen Messengers? Auf die Vor- und Nachteile von Messengern als Alternative gehen wir auf der letzten Seite dieses Artikels ein. Dort präsentieren wir auch Ethno-Discounter als Alternative für Auslandstelefonate.

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Call by Call: Alternativen und ihre Fallstricke
  2. VoIP, Callback und Callthrough als Alternative
  3. Vor- und Nachteile von Messengern und Ethno-Discountern
  4. Alles auf einer Seite lesen

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