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18.08.2019 - 11:45
3-Dimensional

Futuristisch: Bosch bringt 3D-Display ins Auto

Da wächst ein Warnhinweis aus dem Display

Der Elek­tronik­hersteller Bosch hat eine neue Display-Tech­nologie für Fahr­zeug-Cock­pits vorge­stellt. Dabei handelt es sich um ein Panel mit 3D-Effekt. Laut Aussagen des Herstel­lers soll die Tiefen­wirkung der Anzeige dafür Sorge tragen, dass Auto­fahrer wich­tige Infor­mationen, beispiels­weise von Assis­tenz­systemen, schneller wahr­nehmen.

"Warn­hinweise, die aus dem Display heraus­zuwachsen scheinen, springen einem gera­dezu ins Auge", sagt Dr. Steffen Berns, Vorsit­zender des Bereichs­vorstandes von Bosch Car Multi­media.

Display mit 3D-Effekt von Bosch

Display mit 3D-Effekt von Bosch
Bildquelle: Bosch

Künftig soll es um die Inter­aktion von Nutzer und Bild­schirm gehen. Das kommt unter anderem auch bei Vorgängen wie dem Einparken zugute. Der Fahrer soll durch den 3D-Effekt des Displays ein realis­tischeres Bild der Rück­fahr­kamera erhalten und somit Hinder­nisse früher erkennen können.

In dem Navi­gation in 3D darge­stellt werde, könne der Fahrer beispiels­weise in viel bebauten Straßen sehen, hinter welchem Gebäude sich eine Kurve befindet. Passive 3D-Technik Die Technik, mit der Bosch das inter­aktive Display reali­siert, kommt ohne zusätz­liche Hard­ware wie beispiels­weise eine 3D-Brille oder Eyetracking aus. Diese passive 3D-Technik.

Laut Hersteller entschei­dend ist die Umset­zung der Technik. Moderne und bunte Touch­displays erfor­dern in der Regel eine hohe Rechen­leis­tung und erfor­dern nicht selten viele Rechen­einheiten, die Prozesse im Hinter­grund regeln. Bosch setzt hier auf eine zentrale Rechen­einheit: So werden das Human-Machine-Inter­face (HMI) (eins zu eins über­setzt: Mensch-Maschine-Schnitt­stelle) mit dem für das Cockpit verant­wort­lichen Computer koor­diniert und laufen in einer Steue­rungs­einheit zusammen.

Darstellung einer 3D-Anzeige in einem VW

Darstellung einer 3D-Anzeige in einem VW
Bildquelle: Bosch

Durch weniger Steu­erge­räte sinke auch das Gewicht und die Entwick­lungs­zeit von Fahr­zeugen verkürze sich. Over-the-air-Updates wie es aus Sicher­heits­gründen und für Bugfixes bei Smart­phones notwendig ist, sollen auch bei Boschs Info­tain­ment Anwen­dung finden.

Bosch legt sich in der Gestal­tung seiner Displays nicht fest - so sollen Formen wie klein, gebogen und sogar unge­wöhn­liches wie abge­schnit­tene Ecken möglich sein. Das von Bosch bereit­gestellte Bild­mate­rial offen­bart Inte­grationen der neuen Display­formen in einem Fahr­zeug von VW und einem Audi TT.

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