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04.03.2018 - 10:58
Telefonbetrug

Bei Anruf Betrug: Das müssen Verbraucher wissen

So schützen Sie sich vor Telefon - Abzocke

Ein Anruf vom Staatsanwalt? Eine Gewinnmitteilung am Telefon? Fernwartung von heimischen Computern? Die Tricks von Betrügern sind äußerst vielfältig und reichen von sogenannten Ping - Anrufen aus dem Ausland, bis hin zum Einsatz falscher Polizeibeamter. Verbraucher sollten daher vorsichtig sein: Bei Anrufen unbekannter Personen, die bestimmte Handlungen verlangen, ist immer Skepsis angebracht. Das raten die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt. Der Rat: "Im Zweifel beenden Sie das Telefonat." Drei Maschen, drei Tipps

Kostenfalle

Per Anruf in die Kostenfalle tappen.
© Pixabay

Angebliche Gewinne: Immer wieder geben sich Anrufer als Notare oder Staatsanwälte aus, die den Angerufenen große Gewinne in Aussicht stellen. Oft sollen Betroffene Geld überweisen, meist auf ein Konto im Ausland. Besser ist: Angebliche Gewinne sollten schriftlich bestätigt werden. Sensible Daten sollten in keinem Fall ungeprüft herausgegeben werden, raten die Experten.

Betrügerischer Kundendienst: Betrüger geben sich am Telefon oft auch als Mitarbeiter großer, bekannter Computerfirmen aus. Das Angebot: Den heimischen Computer per Fernwartung von Viren und Trojanern zu befreien. Für einen solchen unseriösen Kundendienst-Einsatz werden nicht nur mehrere hundert Euro fällig. Das Fernwartungssystem ermöglicht den Betrügern auch vollen Zugriff auf sensible Daten.

Falsche Verträge: Bei einem seriös klingenden Telefonanruf gibt der Anrufer vor, eine wichtige Nachricht zu überbringen. Der eigentliche Schock folgt oft erst viel später. Die Angerufenen haben angeblich teure Verträge abgeschlossen oder sollen mehrere tausend Euro überweisen, ohne dafür jemals eine Gegenleistung zu erhalten. Das Problem: Die Lügengeschichten werden oft vollkommen glaubwürdig vorgetragen. "Jeder kann zum Opfer werden", warnen die Experten.

Sollten Sie dennoch unfreiwillig auf eine unberechtigte Forderung eingegangen sein, können Sie sich mit diesem Schreiben der Verbraucherzentrale dagegen wehren.

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dpa /

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