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19.08.2019 - 11:58
US-Zölle

Apple-Chef besorgt über Wettbewerbsnachteil durch US-Zölle

Samsung könne einen Vorteil bekommen

Apple-Chef Tim Cook hat ein Abend­essen mit US-Präsi­dent Donald Trump genutzt, um einen Wett­bewerbs­nach­teil für den iPhone-Konzern durch die ameri­kani­schen Zusatz­zölle auf Waren aus China anzu­pran­gern. Cook habe sich besorgt gezeigt, dass der südko­reani­sche Rivale Samsung dadurch einen Vorteil bekomme, sagte Trump vor Jour­nalisten, wie unter anderem der Finanz­dienst Bloom­berg berich­tete. "Ich denke, er hat sehr über­zeugende Argu­mente vorge­legt", erklärte Trump. "Es ist hart für Apple, die Zölle zu zahlen, wenn sie mit einem sehr guten Unter­nehmen konkur­rieren, dass sie nicht zahlen muss." Groß­teil der Apple-Geräte wird in China herge­stellt

Apple-Chef Tim Cook speiste mit Donald Trump. Thema des Dinners: die amerikanischen Zusatzzölle

Apple-Chef Tim Cook speiste mit Donald Trump. Thema des Dinners: die amerikanischen Zusatzzölle
picture alliance/Karl Mondon/East Bay Times/dpa

Der über­wiegende Groß­teil der Apple-Geräte wird in China herge­stellt und würde in den kommenden Monaten nach bishe­rigem Stand im US-Markt von zusätz­lichen ameri­kani­schen Zöllen im Handels­konflikt der beiden Länder getroffen. Als erstes soll es am 1. September einen Aufschlag von zehn Prozent auf Geräte wie die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer geben.

Für iPhone, iPad und Macbook-Note­books wurde der Zusatz­zoll bis Dezember aufge­schoben. Der Heimat­markt ist extrem wichtig für Apple, unter anderen weil dort der iPhone-Anteil am Smart­phone-Geschäft höher ist als anderswo auf der Welt.

Samsung lässt nicht nur in China produ­zieren, sondern auch zuhause in Südkorea und in anderen Ländern wie Vietnam. Auch der Apple-Auftrags­fertiger Foxconn erklärte zuletzt aller­dings, man könne bei Bedarf Teile der iPhone-Produk­tion aus China heraus verlegen. Trump und Cook: Gemein­sames Essen in Golf­club Apple-Chef Cook traf sich zum Essen mit Trump am Freitag in dessen Golf­club in Bedminster im US-Bundes­staat New Jersey. Der US-Präsi­dent greift oft andere Tech-Konzerne wie Google und Face­book für angeb­liche Unter­drückung konser­vativer Ansichten an, Apple lobte er dagegen für die Schaf­fung von US-Jobs.

Vor wenigen Wochen hatte er aller­dings erklärt, dass Apple keine Ausnahme von den Zusatz­zöllen für den neuen Hoch­leis­tungs­computer Mac Pro bekommen werde. Das Vorgänger-Modell des neuen Mac Pro war noch in Texas montiert worden.

mobilcom-debitel bietet das iPhone XR noch bis Mitt­woch güns­tiger an. Details lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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dpa /

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