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25.04.2018 - 09:11
LTE

Apple als Mobilfunk-Provider: Das bietet die Apple SIM

Apple-SIM-Tarife vergleichsweise teuer

Ein Blick auf unseren Tarifvergleich auf teltarif.de zeigt: Echte Schnäppchen bekommen die Kunden auf der Apple SIM nicht. Für die ständige Nutzung gibt es in der Regel günstigere Alternativen. Interessant sein könnten die Tarife aber für Kunden, die ihr iPad fast immer im heimischen WLAN benutzen, es aber in seltenen Fällen auch mobil betreiben und dann mit einem Internet-Zugang ausstatten wollen. Dazu könnte man auch Tethering am Smartphone nutzen. Das nagt allerdings massiv an der Akkukapazität des Handys.

Apple SIM als Nano-SIM

Apple SIM als Nano-SIM
Foto: teltarif.de

Auch auf Reisen, etwa in Länder, in denen das regulierte EU-Roaming nicht zählt, dürfte die Wahl eines Datentarifs auf der Apple SIM im vielen Fällen unkomplizierter als der Kauf einer lokalen Prepaidkarte sein. Allerdings muss man vor Ort zuerst abklären, welche Provider und Tarife auf der Apple SIM zur Verfügung stehen.

Bei verschiedenen Reisen ins europäische Ausland sind uns in der Vergangenheit bei Stichproben oft nur die Angebote von AlwaysOnline und GigSky begegnet. Dazu dürfte jetzt Truphone kommen, zumal der Provider nach eigenen Angaben selbst in den USA oder auch in Hongkong auf der Apple SIM verfügbar ist. Weitere Länder sollen sukzessive hinzukommen. Internet-Zugang nicht auf Knopfdruck verfügbar Apple tritt bei seiner eigenen SIM-Karte nicht als Provider, sondern nur als Plattformbetreiber auf. Verträge über die Nutzung der jeweiligen Datentarife müssen die Kunden mit den jeweiligen Anbietern abschließen. Das erfordert zumindest das Anlegen eines Kunden-Accounts. Die Telekom spricht sogar von einem Vertrag, obwohl es sich in der Praxis nur um den Zugang zu Prepaid-Datentarifen handelt, die bei Bedarf genutzt werden können.

GigSky wirbt mit Datenverbindungen in mehr als 189 Ländern

GigSky wirbt mit Datenverbindungen in mehr als 189 Ländern
Foto: teltarif.de

In jedem Fall müssen unabhängig vom gewählten Anbieter Zahlungsdaten hinterlegt werden. Das ist für manche Interessenten nicht selbstverständlich, insbesondere wenn es sich um Provider handelt, zu denen man ansonsten kein Kundenverhältnis hat und die man nicht näher kennt, sodass man den Firmen möglicherweise auch mit einer gesunden Portion Skepsis gegenübersteht.

Die aktuelle Regelung zur Buchung von Datentarifen auf der Apple SIM verkompliziert die Nutzung für Interessenten. Wer einen mobilen Internet-Zugang nur einmalig und kurzzeitig - etwa auf einer Geschäfts- oder Urlaubsreise - braucht, wird wenig Lust haben, sich zunächst durch die bürokratischen Hürden zu hangeln. Hier wäre es besser, wenn Apple auch quasi als eine Art Zwischenhändler auftreten würde, sodass die Kunden die Preispläne beispielsweise über ihren iTunes-Account bezahlen können.

Das aktuellste Tablet, das mit Apple SIM ausgestattet ist, ist das iPad 2018, das erst seit einem knappen Monat im Handel erhältlich ist. Wir haben das Tablet bereits einem Test unterzogen.

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Das bietet die Apple SIM
  2. Truphone: Zum Start bis zu 30 Tage kostenlos surfen
  3. Apple-SIM-Tarife vergleichsweise teuer
  4. Alles auf einer Seite lesen

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