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14.08.2019 - 16:55
Flugsicherheit

Sicherheits-Risiko: Flugverbot für einige Apple MacBooks

Akkus bestimmter MacBooks könnten überhitzen

Auf Geschäfts­leute, die viel mit dem Flug­zeug unter­wegs sind und während des Fluges mit ihrem Apple Mac Book arbeiten möchten, könnte Unge­mach zukommen. Wie das Nach­rich­tenportal Bloom­berg berichtet, erwägen verschie­dene Flug­linien, die Mitnahme von Apple MacBooks aus Sicher­heits­gründen zu unter­sagen oder haben das Verbot schon ausge­spro­chen.

Betrof­fene Passa­giere dürfen diese Geräte weder im Hand­gepäck noch in aufge­gebenen Koffern und Taschen mitführen. Laut Bloom­berg soll die Sperre für MacBooks bei den Flug­linien der TUI Group, bei Thomas Cook Airlines, Air Italy und Air Transa gelten.

Andere Flug­linien erlauben "nur" den Betrieb dieser Note­books nicht oder verbieten das Aufladen während des Fluges (was aufgrund fehlender Strom­versor­gung in vielen Flug­zeugen ohnehin schwierig sein dürfte.) Bestimmte Modelle können über­hitzen

Wir müssen leider draußen bleiben. Flugverbot für (bestimmte) MacBooks. Die Akkus könnten überhitzen.

Wir müssen leider draußen bleiben. Flugverbot für (bestimmte) MacBooks. Die Akkus könnten überhitzen.
Bild: Teltarif.de

Ursache sind Berichte, wonach Batte­rien bestimmter Apple-Note­books über­hitzen und Feuer fangen können.

Die Sache ist ziem­lich ernst. Die euro­päische Flug­sicher­heits­behörde EASA hat bereits Anfang August einen entspre­chenden Warn­hinweis ausge­geben. Auch die US-Flug­sicher­heits­behörde FAA rät zu einem vorsorg­lichen MacBook-Verbot.

Nach Angaben von Apple betrifft das Problem nur ältere 15 Zoll Note­books des "MacBook Pro (Retina, 15", Mitte 2015), die zwischen 2015 und 2017 verkauft wurden. Neuere Note­books oder Modelle in anderen Bild­schirm-Größen seien davon nicht betroffen. Kennt das Sicher­heits­personal die Unter­schiede? Ob aber das Sicher­heits­personal am Flug­hafen die Unter­schiede von MacBook Pro, MacBook Air oder 13, 15 oder 17 Zoll sofort erkennen kann, ist nicht verbürgt. Eher ist zu erwarten, dass alle Laptops, auf denen ein nur im entfern­testen nach „ange­bissenem Apfel“ zu sehendes Logo zu erkennen sein könnte, am Flug­hafen-Gate „konfis­ziert“ werden könnten. Rück­rufak­tion: Akku­tausch kann mehrere Wochen dauern Apple kennt das Problem und hat deshalb bereits im Juni ein Rück­rufak­tion für die betrof­fenen MacBook-Pro-Modelle gestartet. Bei bestimmten Modellen bestehe Brand­gefahr, es gibt eine Apple-Info-Seite, wo man seine Seri­ennummer eintippen kann. Deren Akkus müssen ausge­tauscht werden, was - wie zu erfahren war - einige Wochen dauern könnte.

Für Menschen, die einen Laptop als Arbeits­werk­zeug brau­chen, ein Unding.

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