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04.04.2019 - 16:44
Lautsprecher

Apple senkt Verkaufspreis für den HomePod

Drittanbieter sind dennoch günstiger

Im Juni 2018 hatte Apple den HomePod auf den deutschen Markt gebracht, nachdem der WLAN-Lautsprecher mit Siri-Integration zuvor schon in den Ländern wie den USA und Großbritannien erhältlich. Dabei halten sich bis heute Branchengerüchte, nach denen sich der HomePod weit schlechter verkauft als Konkurrenzprodukte wie Amazon Echo und Google Home.

Jetzt hat Apple den Verkaufspreis für den HomePod gesenkt. In Deutschland ist das Gerät nun für 329 statt bisher 349 Euro erhältlich. In den USA kostet der smarte Lautsprecher direkt beim Hersteller nur noch 299 Dollar. Vergleicht man den Apple-Preis mit den Konditionen bei anderen Online-Händlern, so fällt auf: Das Hersteller-Angebot ist immer noch zu teuer. Zahlreiche Shops bieten den HomePod für knapp unter 300 Euro an. Bei Media Markt ist das Gerät derzeit sogar für 288 Euro erhältlich.

Mit der Preissenkung will Apple vermutlich die Verkaufszahlen für den HomePod ankurbeln. Dafür fällt der Rabatt allerdings eigentlich zu niedrig aus, zumal auch der Funktionsumfang gegenüber Mitbewerbern sehr enttäuschend ist. Nativ werden nur Apple-eigene Dienste wie Apple Music und Apple Podcasts unterstützt. Wer Internetradio mit TuneIn Radio oder Musik-Streaming mit Spotify nutzen möchte, kann diese Dienste nur per AirPlay auf den HomePod bringen. Weitere Dienste und neue HomePod-Modelle?

HomePod günstiger

HomePod günstiger
Foto: Apple

Vielleicht läutet Apple mit der Preissenkung aber auch den Ausverkauf des aktuellen HomePod-Modells ein. Zwar gibt es derzeit keine Gerüchte zu Nachfolgern. Vorstellbar wäre es dennoch, dass der amerikanische Technologiekonzern im Laufe des Jahres vielleicht sogar mehrere HomePod-Nachfolger vorstellt. Denkbar wäre ein preiswertes kleines Modelle für Küche und Bad oder auch eine Highend-Variante für das Wohnzimmer.

Wenn Apple mit Amazon Echo oder Google Home mithalten möchte, muss der Lautsprecher aber dringend für die native Unterstützung weiterer Musikstreaming-, Webradio- und Podcast-Dienste sorgen. Ein denkbarer Termin für eine entsprechende Ankündigung ist die Entwicklerkonferenz WWDC, die in zwei Monaten stattfindet und auf der Apple jedes Jahr auch einen Einblick zu seinen Software-Neuheiten gewährt. Im Rahmen der WWDC wird vor allem auch eine erste Vorschau auf iOS 13 erwartet. Die finale Version des neuen Betriebssystems für iPhone, iPad und iPod touch wird voraussichtlich zusammen mit der nächsten iPhone-Generation im September veröffentlicht.

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