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22.01.2017 - 11:11
Kopfhörer

Apple AirPods im kurzen Test am iPhone SE

Verfügbarkeit nach wie vor schlecht

Kurz vor Weihnachten und damit rund zwei Monate später als eigentlich geplant hat Apple seine AirPods auf den Markt gebracht. Die Bluetooth-Kopfhörer mit dem etwas eigenwilligen Design sind allerdings nach wie vor nur schwer zu bekommen. Wer das 179 Euro teure Set im Online-Store von Apple bestellt, muss sich sechs Wochen gedulden, um das begehrte Zubehör zu erhalten.

Am Rande der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas war es in einem örtlichen Apple Store aber möglich, die Geräte kurz auszuprobieren. Dazu standen einige Demo-Sets zur Verfügung. Es war sogar möglich, die AirPods mit dem eigenen Smartphone zu koppeln. Wir haben dazu das iPhone SE verwendet. Verbindung schnell hergestellt

Apple AirPods ausprobiert

Apple AirPods ausprobiert
Foto: Apple

Die Verbindung zwischen Handy und Kopfhörern war dabei innerhalb weniger Sekunden hergestellt. Wir haben die AirPods in unmittelbare Nähe des Telefons gehalten, das nach wenigen Sekunden die Verfügbarkeit der Bluetooth-Headsets angezeigt hat. Per virtuellem Knopfdruck auf dem Touchscreen konnte die Verbindung hergestellt werden. Anders als bei anderen Bluetooth-Kopfhörern musste dazu kein Kopplungsmodus aktiviert und kein Suchlauf nach dem neuen Zubehör am Smartphone durchgeführt werden.

Wir haben die Übertragungsqualität der AirPods getestet, indem wir Apple Music und Spotify genutzt haben. Der Sound war, soweit sich das innerhalb weniger Minuten beurteilen ließ, sehr gut, wenn auch nicht ganz so satt wie beim Bose-Soundsport-Headset, das wir zum Vergleich zur Verfügung hatten.

Am iPhone wurde stets neben dem Akku-Ladestand des Telefons und der verbundenen Apple Watch auch angezeigt, wie viel Akku-Kapazität auf den AirPods noch zur Verfügung stand. Nicht ausprobieren konnten wir dagegen die Nutzung des Zubehörs an einem anderen Gerät - etwa einem iPad -, das mit der gleichen Apple-ID genutzt wird. Case zieht AirPods magnetisch an Das AirPods-Case, das über einen Akku verfügt, mit dem sich die Headsets aufladen lassen, ist so klein, dass es auch in einer Hosentasche noch Platz findet. Die AirPods werden vom Case magnetisch angezogen und müssen nicht über ein Ladekabel angeschlossen werden, um den Akku wieder aufzuladen. Die Funktionalität war demnach durchaus überzeugend.

Allerdings halten die AirPods - je nach Form der eigenen Ohren - nicht sonderlich gut. Wir hatten im Test ständig das Gefühl, einen der beiden Mini-Kopfhörer zu verlieren. Das ist ein Schwachpunkt, den die AirPods aber auch mit anderen In-Ear-Headsets teilen. Vor dem Kauf empfiehlt es sich demnach, das Zubehör einmal unter Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse auszuprobieren.

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