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14.03.2019 - 12:48
Preview

Google Android 10 Q: Offizielle Beta-Version vorgestellt

Preview-Version lässt sich installieren

Google hat die erste Version von Android Q vorge­stellt. Wer mag, kann sich die Files herun­ter­laden und auf einem Pixel-Phone instal­lieren. Das funk­tio­niert auf allen Google Pixel-Phone-Vari­anten, auch auf dem Pixel und Pixel XL, für die der ursprüng­lich garan­tierte zwei­jäh­rige Support für große Updates schon abge­laufen ist.

Die entspre­chenden Images können direkt bei Google oder im Rahmen des Beta-Programms geladen werden. Dann kommt Android Q via OTA (Over-the-air-Update).

Dabei sollte klar sein, dass es sich bei den Images um die erste Version des neuen Betriebs­sys­tems handelt, die mögli­cher­weise noch gravie­rende Fehler enthält. Es ist also nicht ratsam, die Soft­ware auf Handys zu instal­lieren, die im Alltag genutzt werden.

Die nächste Version von Android kommt mit einer ganzen Reihe von Neue­rungen. So bringt sie etwa Unter­stüt­zung für Tele­fone mit auffalt­baren Displays mit und soll bessere Daten­schutz-Einstel­lungen bieten.

Nutzer bekommen mehr Möglichkeiten Apps zu kontrollieren.

Nutzer bekommen mehr Möglichkeiten Apps zu kontrollieren.
Screenshot: Android developers

Apps können weniger schnüf­feln Unter anderem werden Nutzer genauer bestimmen können, wann eine App ihren Aufent­haltsort kennen darf, wie Google zur Vorstel­lung der ersten Beta-Version von Android Q ankün­digte. Künftig können die Nutzer - wie bereits bei Apples iPhone üblich - fest­legen, dass eine App nur auf ihren Aufent­haltsort zugreifen kann, wenn sie genutzt wird. Bisher galt die erteilte Geneh­mi­gung bei Android ohne Einschrän­kungen, so dass Apps grund­sätz­lich auch auf die GPS-Daten zugreifen konnten, wenn sie im Hinter­grund aktiv waren.

Android Q wird zudem die MAC-Adresse des Gerätes zufällig ändern, wenn sich das Gerät in unter­schied­li­chen Netz­werken einbucht. Das funk­tio­niert zwar auch schon bei Android 9 Pie, beim neuen Android-System ist es aber fest vorein­ge­stellt.

Android Q bringt Unterstützung für faltbare Displays mit.

Android Q bringt Unterstützung für faltbare Displays mit.
Screenshot: Android developers

Mit Unter­stüt­zung für Falt-Phones Für die neue Gerä­te­klasse der Smart­phones, deren Displays sich auf die Größe kleiner Tablets auffalten lassen, gibt Google den App-Entwick­lern mit Android Q zusätz­liche Soft­ware-Werk­zeuge in die Hand. Dabei geht es vor allem darum, eine Anwen­dung beim Wechsel der Bild­schirm­größe oder von Display zu Display weiter­laufen zu lassen.

Android muss zwei grund­ver­schie­dene Konzepte von Auffalt-Smart­phones unter­stützen. So hat Samsungs Galaxy Fold zwei Bild­schirme: Der eine lässt sich wie ein Buch zu Tablet-Größe auffalten und ist in zusam­men­ge­klappten Zustand nicht sichtbar, während dann ein weiteres kleines Display auf der Außen­seite die Smart­phone-Funk­tionen über­nimmt. Beim Konkur­renz­mo­dell Mate X von Huawei bleibt der Bild­schirm beim Zusam­men­falten auf der Außen­seite und kann abwech­selnd von beiden Seiten auf halber Größe genutzt werden.

Mehr Details zu den neuen Features gibt es auf dem Android Deve­loper-Blog. Weitere Neue­rungen könnten auch noch auf der Entwick­ler­kon­fe­renz Google I/O im Mai präsen­tiert werden. Die finale Version von Android Q wird erst für den August erwartet.

Wenn Sie wissen wollen, wie sich das neue Android so anfühlt: Die Kollegen von Android Central haben bereits ein Hands-on Video veröf­fent­licht. Teltarif.de hat es vorge­stellt.

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mit Material von dpa

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