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08.12.2017 - 09:57
Prozessoren

Mediatek und Qualcomm unterstützen Android Oreo Go Edition

Treiber-Optimierungen für genügsames Android

Auch wenn Google in den vergangenen Jahren viel in die Optimierung von Android investiert hat, ist das Betriebs­system für mobile Geräte nicht unbedingt als Ressourcen-schonend bekannt. Genau in diese Bresche soll nun Android Oreo Go Edition treten und Geräte mit geringer Leistung zu neuer Blüte verhelfen.

Einen nicht ganz unwesentlichen Anteil daran haben die verbauten Prozessoren und genau an diesem Punkt gibt es neue Bewegung. Mediatek als auch Qualcomm haben angekündigt, ihre SoC's (System-on-a-Chip) für die neue Go-Version von Android gezielt zu optimieren.

Im Fall von Mediatek werden die Hardware-Treiber für die Modelle MT6739, MT6737 und MT6580 soweit angepasst, dass Smartphones mit Android Oreo Go Edition und mindestens 512 MB RAM ordentlich funktionieren. Neue Chance für günstige Geräte

Android Oreo Go Edition

Mediatek will aktiv Android Oreo Go Edition mit optimierten Treibern unterstützen
Grafik/Logo: Google/MediaTek, Montage: teltarif.de

Mediatek gibt an, dass Google direkt involviert ist in die Optimierungen der Hardware-Treiber für Android Oreo Go Edition. Auf diese Weise soll das Maximum an Leistung heraus­geholt werden, heißt es. Im Umkehr­schluss hilft die Kooperation auch OEM-Herstellern, ihre Geräte schneller entwickeln und in den Handel bringen zu können.

T.L. Lee, General Manager von MediaTek’s Geschäfts­abteilung, merkt an, dass Googles Go-Version zusammen mit den optimierten Chipsätzen von Mediatek ein wichtiger Schritt nach vorne ist, um die Heraus­forderungen im Bezug auf die erlebte Leistung von Einsteiger-Geräten meistern zu können. Außerdem können so die Herstellungskosten pro Gerät noch weiter gesenkt werden, um mehr Kunden ansprechen zu können.

Welche Prozessoren von Qualcomm aus der Snapdragon-Reihe für den Einsatz in Go-Geräten optimiert werden, ist indes nicht bekannt. Denkbar sind in erster Linie Modelle aus der Chip-Reihe Snapdragon 2xx, welche explizit für preiswerte Einsteiger-Geräte vorgesehen sind. Die nächste Milliarde Nutzer im Blick Android Oreo Go Edition stellte Google erst diese Woche offiziell vor, zusammen mit der Freigabe von Android 8.1 Oreo. Der Fokus bei dem Go-Ableger liegt in der gezielten Optimierung und Entschlackung des Betriebs­systems, sodass es auch auf Geräten mit 1 GB RAM oder noch weniger flüssig zu benutzen ist.

"Einstiegsgeräte sind für viele Nutzer ihr Portal zum Internet und wir wollen dafür sorgen, dass alle eine großartige Nutzer­erfahrung haben können, wenn sie diese Geräte verwenden", sagte Sameer Samat, Vice President für Produkt­management, Android & Google Play bei Google. "Wir erwarten mit Spannung, dass Android Oreo (Go Edition) die Speicher­leistung, Performance, Daten­verwaltung und Sicherheit signifikant verbessern wird."

Neben den Optimierungen auf Systemebene gehören zu der Go-Plattform speziell angepasste Go-Varianten populärer Google-Apps und ein darauf getrimmter Google Play Store, um die best­mögliche Erfahrung zu liefern. Auf diese Weise will Google mit besonders preiswerten Geräten die nächste Milliarde an potenziellen Nutzern erreichen. Daher sind Entwicklungs­länder wie der Mittlere Osten, Afrika, Latein­amerika, Südost­asien und auch Indien im Wesentlichen der Zielmarkt für Smartphones mit Android Oreo Go Edition.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag, was YouTube als Go-App der normalen Android-Version gegenüber voraus hat.

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