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03.07.2018 - 10:50
Schnäppchenjagd

Amazon macht Abokunden glücklich: Prime Day geht länger

Erste Angebote bereits ab heute

Amazon weitet sein Einkaufs-Event Prime Day in diesem Jahr auf 36 Stunden aus. Die Aktion, bei der es Angebote nur für Mitglieder von Amazons kostenpflichtigem Abo-Dienst Prime gibt, wird am Mittag des 16. Juli beginnen und bis zum Ende des 17. Juli laufen, wie der Konzern heute mitteilte.

Der Prime Day ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für Amazon: Im vergangenen Jahr brachte er dem weltgrößten Online-Händler in 30 Stunden die bisher höchste Zahl neuer Prime-Kunden, rund 50 Prozent mehr Käufer griffen bei den Deals zu. Im Vorlauf zum diesjährigen Prime Day gibt es erste Angebote für Abo-Kunden bereis ab heute. Dazu zählen unter anderem ein Zugang zu Amazon Music für vier Monate zu einem Gesamtpreis von 0,99 Cent, bis zu 50 Prozent bei Prime Video und auf DVDs und Blu-rays. Kunden, die sich zwischen dem 3. und 31. Juli die Amazon-App runterladen und sich erstmals anmelden, erhalten eine Gutschrift in Höhe von 10 Euro auf ihrem Amazon Konto für einen berechtigten Einkauf ab 25 Euro. Abo-Preis-Erhöhungen haben Kunden nicht abgeschreckt

Amazon Prime Day

Der Amazon Prime Day ist wieder da.
Amazon

Amazon führte Prime ursprünglich mit dem Vorteil eines schnelleren kostenlosen Versands ein und fügte später unter anderem den Zugang zu seinem Video- und Musik-Streamingdienst hinzu. Die zwischenzeitlichen Erhöhungen des Abo-Preises hätten die Kunden nicht abgeschreckt, sagte der für das internationale Prime-Geschäft zuständige Amazon-Manager Jamil Ghani. "Weltweit sehen wir für Prime ein deutliches Wachstum der Mitgliederzahlen - auch in Deutschland, wo wir im vergangenen Jahr den Preis erhöht und unser Prime-Angebot weiter ausgebaut haben." Die deutschen Prime-Kunden seien unter den aktivsten Nutzern des Video-Angebots und des Premiumversands.

Amazon hat mehr als 100 Millionen Prime-Kunden weltweit - genauere Zahlen nennt der Konzern nicht. Während der Prime-Day-Aktionen verkauft Amazon auch seine eigene Hardware wie die vernetzten Echo-Lautsprecher oder Fire-Tablets günstiger. Es gehe bei den Angeboten nicht darum, vor dem Weihnachtsgeschäft die Lagerbestände zu räumen, versicherte Ghani. "Wir arbeiten mit tausenden Lieferanten auf der ganzen Welt zusammen, um diese Angebote zu ermöglichen. Der Prime Day ist kein Marketing-Trick, um überschüssige Ware im Lager abzubauen."

Doch der Prime Day trifft nicht nur auf positive Resonanzen. Wie die Kritik dazu lautet, berichten wir in einer weiteren Meldung.

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/ dpa

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