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09.01.2014 - 09:00
Weg von Facebook

Facebook-Alternativen für Verweigerer

Für jeden Kommunikationstyp gibt es eine passende Plattform

Inhaltsverzeichnis:

  1. Über Bilderdienste kommunizieren
  2. Nachrichten als Hauptkommunikation

Die Zahl der aktiven Nutzer von Facebook sinkt derzeit. Zwar kann das soziale Netzwerk weiterhin Umsatz­steigerungen und Nutzer­zuwachs vermelden, dennoch benutzen viele Facebook-User haupt­sächlich den inte­grierten Messenger, um mit ihren Freunden zu kommunizieren. Besonders die Daten­sicherheit der Plattform gibt vielen Verbrauchern zu denken.

Bei Alternativen für Facebook sollte besonders auf die eigene Art der Kommunikation geachtet werden. So gibt es Nutzer, die lieber chatten; andere wiederum legen vermehrt Wert auf Kommunikation durch Bilder oder möchten ihre Produkte vermarkten. Für jeden Kommunikation­styp gibt es daher eine passende Plattform. Links und Bilder

Eine Mögliche Alternative für Facebook-Gegner ist Google+

Eine Mögliche Alternative für Facebook-Gegner ist Google+
Bild: dpa

Für Menschen, die sich gerne kurz fassen oder sich über Bilder und Links mitteilen, ist der Kurz­nachrichten­dienst Twitter geeignet. Hierfür muss man sich allerdings registrieren. Nach erfolgreicher Anmeldung kann man 140 Zeichen lange Nachrichten schreiben oder Bilder und Links twittern. Die Veröffentlichungen erscheinen dann in dem eigenen Stream. Die Empfänger der Tweets sind die Follower, also Twitter-Nutzer, die einem folgen möchten. Mit ihnen muss aber - wie die Facebook-Freunde- eine Verbindung eingegangen sein, damit sie die Mitteilungen lesen können.

Das Antworten auf die Tweets ist auch möglich. Dabei kann entweder nur der Verfasser der Ursprungs­nachricht den Kommentar erhalten oder die Follower des Verfassers der Ur­sprungs­nachricht sowie der Nutzer, der hierauf reagiert.

Laut eigenen Angaben besitzt Twitter derzeit über 215 Millionen aktive Nutzer im Monat. Viele nutzen den Dienst sogar täglich.

Trotz steigender Nutzer­zahl und Beliebtheit, hat das Unternehmen mit Umsatz­einbußen zu kämpfen. Der Börsen­gang vor einigen Tagen sollte dem Abhilfe schaffen. Eine große Galerie Seit einigen Jahren macht die Webseite Pinterest auf sich aufmerksam. Mit Pinterest können Bilder auf einer virtuellen Pinnwand geteilt werden. Besonders Hersteller, Fotografen und Medien nutzen den Dienst, um auf sich aufmerksam zu machen.

Auch für die Nutzung von Pinterest muss man vorab ein Nutzerkonto erstellen. Die veröffentlichten Bilder können mit einer kurzen Beschreibung versehen werden. Andere registrierte Nutzer können anschließend das Bild auf der eigenen Pinnwand posten, es weiterleiten oder ihr Gefallen mit dem "Gefällt mir"-Button ausdrücken. Eine Kommentierung der Bilder ist ebenfalls möglich.

Inzwischen gibt es etwa 50 Millionen registrierte Nutzer auf der Plattform. Wichtig ist, sich vor dem Pinnen der Fotos auf der eigenen Pinterest-Seite mit dem Urheberrecht des Bildes auseinanderzusetzen. Schnappschüsse teilen Die Foto- und Video-Sharing-App Instagram für die Betriebssysteme Android und iOS ist vor allem seit der Übernahmedurch Facebook im vergangenen Jahr bekannt. Über die App von Instagram lassen sich Schnappschüsse vom Smartphone einfach teilen und vorab mit Effekten bearbeiten. Die Veröffentlichungen können ebenfalls registrierte Nutzer sehen, kommentieren und teilen. Derzeit hat der Dienst etwa 150 Millionen Nutzer.

Demnächst soll bei Instagram Werbung zur Finanzierung der Anwendung erscheinen. Allerdings können die Nutzer die Werbung auch einzeln wieder ausblenden. Gezwitscherte Fotos Die Blogging-Plattform Tumblr ist so gesehen eine Mischung aus Twitter und Pinterest. Nutzer können Texte, Bilder und Videos sowie Zitate und Links in ihrem Blog veröffentlichen. Hierzu ist die Erstellung eines Nutzerkontos nötig. Ebenso wie bei Twitter muss der Tumblr-Nutzer Follower haben, die dann seine Beiträge teilen, kommentieren oder mittels Button bewerten können. Im Gegensatz zu Pinterest bestehen bei Tumblr keine Komplikationen mit dem Urheberrecht. Die auf der Plattform veröffentlichten Inhalte stehen zur freien Verwendung, vorausgesetzt der Tumblr-Nutzer verfügt über das jeweilige Urheberrecht.

Für Nutzer, denen die Funktionen von Pinterest nicht ausreichen und die nicht auf das eigene Urheberrecht angewiesen sind, ist Tumblr eine gute Alternative. Auch hier gibt es keine Werbung.

Auf der nächsten Seite finden Sie Dienste, bei denen vor allem der Austausch von Kurznachrichten im Vordergrund steht.

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